Baugruppen
 
 
Aktoren
 
 

 
 

Schrittmotor

 
 
.. Inhalt
 
 
 
 
 

 
 
 
 

 

Das Bild links zeigt einen typischen unipolaren Schrittmotor, so wie er in Druckern, Plottern, Scannern, kleinen Fräsmaschinen und kleinen Robotern eingesetzt wird.

Im Gegensatz zu analogen Motoren unterteilt ein Schrittmotor jede Umdrehung in sprunghaft angesteuerte Abschnitte. Dadurch verliert er die gleichmässige Vorwärtsbewegung eines analogen Motors. Seine winzigen Sprünge lassen es aber zu, sehr präzise einen Ort auf dem Umfang seiner Kreisbewegung anzusteuern. So benutzt man ihn dort, wo es darauf ankommt, genaue Positionierungen vorzunehmen.

Schrittmotoren gibt es in zwei grundsätzlichen Ausführungen, die beide zwei voneinander getrennte Erregerspulen besitzen. In ihnen muss während des Betriebes, die Stromfussrichtung geändert werden. Dadurch entstehen in den Polpaaren wechselnde Magnetpole, die bei einer sinnvollen Abfolge die Drehung des Rotors bewirken. Der Rotor selber besteht aus einem Dauermagneten.

 

 

 

 

 

 

 

Bipolarar Schrittmotor

Beim bipolaren Schrittmotor wird die Änderung der Stromrichtung durch eine externe Umpolung des Stromflusses an der jeweiligen Spule erreicht

Unipolarar Schrittmotor

Beim unipolaren Schrittmotor wird die Änderung der Stromrichtung durch eine Mittelanzapfung der Erregerspule und die geeignete Wahl der Halbspule erreicht.

 

 

 

 

 

Der Vorteil der bipolaren Ansteuerung liegt in dem höheren Drehmoment, das erreicht werden kann, jedoch muss für die Umpolung der Stromrichtung ein grösserer schaltungstechnischer Aufwand betrieben werden.

Um die Drehung des permanent magnetisierten Rotors zu erreichen gibt es zwei Verfahren, die als Vollschrittsteuerung und Halbschrittsteuerung bezeichnet werden. Von diesen ist auf den nächsten Seiten die Rede. Die Bildung der auftretenden magnetischen Pole kann aus der Korkenzieherregel hergeleitet werden.

 

 

 

 

 

Vollschrittsteuerung

Halbschrittsteuerung

 

 

 

 

www..de