|
|
||
|
|
||
|
Schrittmotoren |
||
| Vollschrittsteuereung | ||
|
|
||
|
|
|
|
|
|
|
Die Vollschrittsteuerung des Schrittmotors soll am Beispiel eines unipolaren Motors im Rechtslauf dargestellt werden. Die Bilder zeigen die beiden Erregerspulen L1-L3 und L2-L4, die durch eine Mittelanzapfung in je zwei Halbspulen unterteilt sind. An der Mittelanzapfung liegt die Betriebsspannung +Ub. Invertierende Verstärker, hier Transistoren, können die Enden der Halbspulen auf das Bezugspotential GND legen. Hieraus ergeben sich in den Halbspulen zwei voneinander verschiedene Stromflussrichtungen. Wird eine der Halbspulen vom Strom durchflossen, entstehen in dem betroffenen Anker ein Nord- und ein Süd-Magnetpol. Wird die Halbspule gewechselt, kehrt sich die Stromflussrichtung des Ankers um und die Magnetpole wechseln. Werden beide Halbspulen eines Ankers vom Strom durchflossen, heben sich die Magnetfelder auf und es entstehen keine Magnetpole. |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Der im obigen Beispiel benutzte Schrittwinkel von 90° wäre für die praktische Anwendung eines Schrittmotors zu grob. Durch eine Verfeinerung der Polanordnung benötigen kommerzielle Standard-Schrittmotoren 48 Schritte für eine Umdrehung. Hieraus ergibt sich ein Schrittwinkel von 7,5°. Andere Motoren zerlegen die Umdrehung in 200 Schritte was einem Schrittwinkel von 1,8° entspricht. |
|
|
|
|
|
|
|
.de