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           Grafik-TouchDisplay EA eDIP240

 

 
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RS 232 -Schnittstelle

Die RS 232 Schnittstelle besitzt bei dem EA eDIP 240 Display zwei wesentliche Aufgaben.


  • Sie ist erforderlich, wenn das Touch-Display mit dem EA-Kit Editor auf einem PC zusammenarbeiten soll. Mit letzterem können Bilder, Zeichensätze und Makros für die Anzeige editiert, compiliert und zur Anzeige übertragen werden.

  • Sie kann wie auch die I2C- und die SPI-Schnittstelle zur Kommunikation mit einem Steuerrechner benutzt werden.


Bei der gezeigten Schaltung treten an den Pins 10 und 11 des Displays, TTL-Signale zum Betrieb einer asynchronen seriellen Schnittstelle heraus. Diese Signale können ohne Aufbereitung zum direkten Anschluss an einen Einchipcomputer verwendet werden, wenn dieser ebenfalls seine Signale auf TTL-Basis verfügbar macht. Ansonsten ist ein Pegelwandler notwendig, der die TTL-Signale auf die RS232-Norm anhebt. Dies ist in jedem Fall sinnvoll, wenn die Anzeige an einem PC betrieben oder über die EA-Kit IDE vorprogrammiert werden soll. In diesem Fall muss sie zudem an eine externe 5V Gleichspannung angeschlossen sein, wenn die COM-Schnittstelle des PC nicht in der Lage ist die 5V-Spannung des PC nach aussen zu führen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jumper J1, J2
Bei der gezeigten Einstellung der Jumper kann zum Anschluss an einen PC, ein 5-Leiter Nullmodemkabel verwendet werden. Zum Anschluss an einen Einchipcomputer oder Mikrocontroller reicht ein 3-Leiter Nullmodemkabel mit RxD und TxD. Werden die Jumper J1 und J2 um 90° gedreht, so können normale Modemkabel verwendet werden.

Jumper J3
Über die serielle RS232 Schnittstelle kann normalerweise keine Spannungsversorgung übertragen werden. Das ist nachteilig, da in diesem Fall ein zweiter Anschluss für ihre Übertragung vorzusehen ist. Wird Jumper J3 geschlossen, so kann von entsprechend vorbereiteten Steuerrechnern oder PC-Karten, über die Leitung RI (Ring Indikator), eine 5V Versorgungsgleichspannung zur Anzeige übertragen werden.

Jumper J4
Über den 3pol. Pfostenstecker-Jumper kann die gewünschte Baudrate eingestellt werden. Ein 0-Signal wird erreicht, wenn der Jumper geschlossen wird. 1-Signale ergeben sich bei offenem Jumper über die Pull Up-Widerstände. Diese müssen nicht extern bestückt werden, denn die Anzeige verfügt bereits intern über solche Widerstände. Welche Übertragungsraten wählbar sind, gibt die Tabelle des Schaltplans an. Im Schaltplan oben voreingestellt, ist die Baudrate 115200 Baud. Die weiteren Parameter der Schnittstelle sind fest vorgegeben und lauten..

Datenbits:          8
Paritätsbit:         0
Stopbit:             1
Handshake:       keiner

Summer
Der Schaltplan zeigt zudem, in welcher Weise ein exzternen Summer (Pieper) angeschlossen werden kann. Dieser kann durch ESC-Steuersignale des Displays ein- bzw. ausgeschaltet werden.

Externer 32kByte Speicher
Zusätzlich zu dem internen, 32kByte umfassenden, internen Speicher des Displays, können zur Aufbewahrung von Zeichensätzen, Bildern und Makrobefehlen weitere 32kByte Speicher extern, in einem seriellen EEPROM vom Typ 24C256 untergebracht werden. Hierzu werden dessen Anschlüsse SDA, SCL und WP an den entsprechenden Pins 17-19 des Displays angeschlossen und die Adressierungseingänge des externen EEPROMs A0 und A1 an +5V (log1) gelegt. Die Anzeige verfügt nun über 64kByte Speicher.

Reset
Das EAeDIP240 TouchDisplay ist letztlich ein Steuercomputer mit 32kByte internem Speicher. Dieser verfügt über einen Rücksetzteingang (Reset). Wird dieser Anschluss auf GND gezogen, so wird der Steuerrechner der Anzeige zurückgesetzt. Ein RESET wird auch automatisch beim Einschalten der Anzeige durchgeführt (PowerOnReset)

DPOM
Wird dieser Pin an GND gelegt, so wird das PowerOnMakro beim Start der Anzeige unterdrückt. Dies ist sinnvoll, wenn das PowerOnMakro im Verlauf der Entwicklung falsch programmiert wurde, so dass es sich in einer Endlosschleife 'aufhängt' und die Anzeige damit nicht mehr reagiert. Im Normalbetrieb hat dieser Pin keine Bedeutung.

Test
Wird dieser Pin an GND angeschlossen, so stehen fest abgelegte interne Demo- Makros zum Betrieb der Anzeige bereit. Dies ist für den Normalberieb nicht interessant.
Wird der Pin als Ausgabepin (für IRQs) benutzt, so zeigt ein Low-Signal an, dass im internen Sendebebuffer der Anzeige Daten bereitstehen.

 

 

 
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