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           Grafik-TouchDisplay EA eDIP240

 

 
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Display und Touchpanel
Das Bild zeigt die grafikfähige Anzeige EA eDIP240 von Electronic Assembly mit 240•128 Punkten. Dieser Anzeige ist eine auf Druck sensibilisierte, durchsichtige Folie überlagert, mit der 60 Stück Eingabefelder verwirklicht werden können. So kann die Anzeige auch für Tasteingaben genutzt werden.
Die Anzeige ist mit einer Elektronik versehen, welche die einzugebenden Daten über drei verschiedene Schnittstellen entgegennehmen kann, sowie die vom Benutzer definierten Druckbereiche abfragt und zu dem Wirtrechner zurücksendet.
Genau genommen stellt die Anzeige bereits einen kleinen Steuercomputer mit 32kByte Flash-Speicher dar, der auch von aussen über freie Software des Herstellers programmiert werden kann. So wird der Wirtrechner, der die Anzeige nutzen will, in Bezug auf die zur Steuerung der Anzeige notwendigen Daten, stark entlastet. Wegen ihrer eigenen Aktivitäten kann die Anzeige, als Nebeneffekt, auch zum Geber für Experimente an einer ihrer drei seriellen Schnittstellen (RS232, I2C, SPI) benutzt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Elektrische Anschlussdaten
Gleichspannungsversorgung: 5V, Strom: 30mA / (190mA wenn die Hintergrund-beleuchtung eingeschaltet ist).
Die Hintergrundbeleuchtung vermindert ihre Leuchtkraft aufgrund von Alterungsprozessen, im Verlauf von 20.000 Arbeitsstunden (~2½ Jahre Dauerbetrieb) auf etwa die Hälfte. Um diesen Prozess zu mindern, lässt sich die Beleuchtung softwaregesteuert zwischen 0 und 100% variieren.

 

 

 

 

 

Schnittstellen

 

 

Die Anzeige kann über drei serielle Schnittstellenvarianten, bidirektional mit einem Wirtrechner in Verbindung treten. Jede von ihnen benötigt maximal 5 Anschlussadern, wobei hier schon die Leitung für die Gleichspannungsversorgung einbezogen wurde. Die verfügbaren Schnittstellen sind ..


  • eine asynchrone serielle TTL-Schnittstelle, die durch einen entsprechenden Treiber auf den RS232 Standard angehoben werden kann, und Baudraten bis 115.200 Bit/s überträgt.

  • oder eine synchrone SPI Schnittstelle, mit einer Taktfrequenz bis 100kHz, bei der die Anzeige als Slave arbeitet. Es kann unter vier SPI-Modi und MSB oder LSB first gewählt werden,

  • oder der synchrone I2C-Bus, bei dem die Anzeige als Slave, mit einer Taktfrequenz bis 100kHz, arbeitet. Hier kann zwischen 4 Basisadressen und 8 verschiedenen Slaveadressen gewählt werden.

 

 

 

 

 

Protokollrahmen

 

 

Das Übertragungsprotokoll von Daten zur Anzeige, bzw. von der Touchfolie zum Wirtrechner ist bei allen drei Schnittstellen gleich. Die Anzahl der Datenbytes in einem Übertragungspaket darf 64 Bytes nicht überschreiten. Vorangestellt werden diesem Paket ein Handshakebyte <DCx> und ein Längenbyte. Letzteres gibt die Anzahl der im Datenpaket enthaltenen Datenbytes an. Den Daten folgt, ein Prüfsummenbyte. Dieses entsteht, wenn man die Summe aller vorhergehenden Bytes bildet, diese ganzzahlig durch 100h =256 teilt und den entstandenen Rest als Ergebnis benutzt. Kurz, Prüfsummenbyte = Summe aller übertragenen Bytes Modulo 256.

Nach der erfolgreichen Übertragung eines Datenpakets antwortet die Anzeige mit einem Acknowledge-Byte (06h).

 

 

 

 

 

 

 

 

Terminalmodus
Nach dem Einschalten der Anzeige, ohne vorherige Programmierung, ist deren Terminalmodus aktiv. In diesem Zustand funktioniert sie wie jede Textanzeige mit fest vorgegebenem Zeichensatz.

 

 

Grafikmodus
Unabhängig von dem Terminalmodus kennt die Anzeige einen Grafikzustand in dem natürlich auch Text ausgegeben werden kann. Allerdings können hierzu eigene Zeichensätze und zweifarbige Bitmapbilder benutzt werden. Zudem können Punkte gezeichnet und Linien gezogen werden, was freie Grafiken ermöglicht. Auch lässt sich die Ausgabe um 90° drehen. Der Grafikmodus ist mit dem Terminalmodus kombinierbar, was jedoch nicht zwingend 'Sinn' macht.

 

 

Touchfolie
Die auf der Anzeige aufliegende, durchsichtige Touchfolie macht aus dem Ausgabegerät Anzeige, ein Eingabegerät, das in 60 Eingabefelder aufgeteilt werden kann. Durch Ausgaben in der Anzeige können diese Felder markiert, hinterlegt und beschriftet werden. So ergeben sich Elemente wie Taster, Schalter, Menüs und Stellbalken (Bargraphs)

 

 

Makroprogrammierung und Zeichensätze
Zwar können im Grafikmodus Bilder zur Anzeige hochgeladen werden, jedoch ist das Übertragen von Zeichensätzen zur Anzeige nicht vorgesehen. Gleiches gilt für die Zusammenfassung von Befehlsfolgen zu sogenannten Makros. Diese können von der Anzeige zwar aufgerufen werden, jedoch ist auch hier kein Hochladen solcher Strukturen zur Anzeige vorgesehen. Diese Aktionen können nur durch eine Entwicklungsumgebung (IDE) des Herstellers vorgenommen werden. Die benötigte Software hierzu gibt es frei verfügbar im Internet, wobei die Transaktion nur über die serielle RS232-Schnittstelle gelingt.

 

 

 

 

 

Hersteller
Das Touch-Display EA eDIP240-7 wird von der Fa. Electronic-Assembly hergestellt und vertrieben. Hier können auch die Datenblätter und die zur externen Makroprogrammierung benötigte Entwicklungsumgebung heruntergeladen werden.

 

 

Link zum Hersteller

 

 


Das Bild zeigt ein Modell für Experimente mit dem EA eDIP240 Touchdisplay Quelle: GoBlack-Modelle

 

 

 
www..de