Baugruppen Aktoren /Sensoren
 
 

 

 

           Grafik-TouchDisplay EA eDIP240

 

 
.. Datenblätter .. Protokollrahmen

 

 

 
 
 
 

 

Grundsätzlicher Aufbau
Unabhängig von der verwendeten Schnittstelle, RS232, I2C oder SPI, sind die zu verwendenden Protokollrahmen und die Handshakezeichen des Protokolls immer gleich. Wie im Bild zu sehen, darf die Anzahl der Datenbytes in einem Übertragungspaket, dem Protokollrahmen, 64 Bytes nicht überschreiten.

Den Datenbytes wird ein Handshakebyte und ein Längenbyte vorangestellt. Letzteres gibt die Anzahl der folgenden Datenbytes an. Hinter den Datenbytes folgt ein Prüfsummenbyte. Es wird durch die Summe aller zuvor gesendeten Bytes gebildet, wobei das Prüfsummenbyte den ganzzahligen Rest dieser Summe darstellt, wenn diese durch 100h=256 geteilt wurde. Sehr einfach erhält man diese Prüfsumme, wenn man die zur Rede stehenden Bytes in einem 8Bit-Speicher addiert, und Übertrage in das 9.Bit ignoriert.

= 06h

Nach der erfolgreichen Übertragung eines Datenpakets antwortet die Anzeige mit dem ASCII-Steuerzeichen Acknowledge (ACK), welches den hexadezimalen Wert 06h besitzt.

 

 

 

 

 

Fehler beim Senden von Daten
Auf Fehler die bei der oben beschriebenen Übertragung auftreten können, reagiert das Display auf zweierlei Weisen.

• Das Prüfsummenbyte stimmt nicht
In diesem Fall sendet die Anzeige das ASCII-Steuerzeichen Negative Acknowledge (NAK) zurück und verwirft alle erhaltenen Daten. Sie müssen nun noch einmal gesendet werden.

 

 

= 15h

 

 

• Es wurden von der Anzeige weniger Daten empfangen, als nach dem Aufbau des Protokollrahmens erwartet wurden
In diesem Fall wartet die Anzeige 2 Sekunden, ob die Daten noch eintreffen. Wenn ja geht alles seinen gewohnten Gang. Wenn nein, verwirft die Anzeige die erhaltenen Daten, sendet aber keine Quittung zurück. Das Sendeprogramm muss für diesen Fall eine Timeout-Schleife vorsehen, wenn es sich nicht selber aufhängen soll.

 

 


 

 

 

 

 

Daten zur Anzeige senden / Daten von der Anzeige anfordern
Abhängig davon, ob Daten zur Anzeige gesendet werden sollen, oder ob diese Daten zurückgeben soll, werden im Protokollrahmen zwei unterschiedliche Handshakezeichen verwendet.

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• Daten zur Anzeige senden
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Sollen Daten zur Anzeige gesendet werden, lautet das Handshakezeichen .. Device Control 1 (DC1 = 11h). Die Anzeige antwortet dann wie oben beschrieben. Die Daten die zur Anzeige gesendet werden können, sind die Ausgaben zum Terminal oder die ESC-Sequenzen zur Umsteuerung der Grafikausgabe bzw. der Touchfolie




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• Daten von der Anzeige anfordern
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Sollen Daten von der Anzeige angefordert werden, was normalerweise die Ausgaben der Touchfolie oder angeforderte Bilder betrifft, so sendet der Wirtrechner zunächst seine Anforderung, allerdings mit dem Handshakezeichen .. Device Control 2 (DC2) = 12h. Die Anzeige antwortet auf die Anforderung wie zuvor mit dem Handshakezeichen (ACK), um nachfolgend auch die angeforderten Daten zu senden. Hierbei werden drei Anforderungstypen unterschieden, die auch unterschiedliche Antworten zur Folge haben. Folgend sind diese drei Anforderungstypen einzeln aufgeführt.

 

 

 

 

 

• • Inhalt des Sendebuffers anfordern
In dem Sendebuffer befinden sich vorzugsweise die Daten der Touchfolie, die mit der nachfolgenden Sequenz angefordert werden können ..


 

 

 

 

 

• • Buffer-Statusinformationen anfordern
Das Display besitzt zwei Buffer. In dem Empfangsbuffer werden die empfangenen Daten abgelegt, die der Benutzer zur Anzeige oder deren Umsteuerung gesendet hat. Der Sendebuffer enthält die Daten welche das Display seinem Benutzer zurückgeben kann. Normalerweise sind dies die Daten der Touchfolie. Um den Füllstatus dieser beiden Buffer festzustellen, kann der Benutzer deren Statusinformationen anfordern. Dies geschieht mit folgender Sequenz.


 

 

 

 

 

• • Datenpaket nach Übertragungsfehler neu anfordern
Auch bei dem Empfang von Daten der Anzeige können Fehler auftreten. Stimmt die Prüfsumme nicht, so kann das komplette Datenpaket noch einmal angefordert werden. Da sich dieser Fall auf beide der obigen Anforderungen beziehen kann, sind zwei von einander verschiedene Antworten zu erwarten. Einmal beginnen die rückgesendeten Daten mit DC1 und einmal mit DC2 (siehe oben). Ihre Interpretation bleibt unverändert.


 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

Änderung der Protokollvoreinstellungen
Mit diesem Sonderbefehl lassen sich zwei Voreinstellungen des Protokollrahmens ändern. Einmal kann bestimmt werden, dass die Anzahl der Datenbytes kleiner sein soll als 64 Bytes, zum anderen lässt sich die Timeout-Zeit des Displays bei fehlerhafter Datenübertragung von 2 Sekunden, in 0,1 Sekundenschritten, verringern.
Zur Unterscheidung dieser Anweisung gegenüber den anderen Steuersequenzen wird sie mit dem Handshakezeichen DC2 eingeleitet.


 

 

 

 

 

 
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