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           Grafik-TouchDisplay EA eDIP240

 

 
.. Datenblätter .. EA-Kit IDE

 

 

 
 
 
 

 

Mit der frei aus dem Internet herunterladbaren EA-Kit Entwicklungsumgebung (IDE) der Firma Electronic Assembly, können für das EA eDIP240 Touchdisplay ..


• Makroabläufe definiert,

• Zeichensätze definiert und eingebunden,

• Bilder im BLH-Format erstellt und eingebunden,

• Bilder im BMP-Format geladen und eingebunden .. werden.


Nach der Zusammenstellung der Elemente in dem Editor des Programms und ihrer Compilierung, kann deren Funktion auf einem PC simuliert, oder über die RS232 Schnittstelle, zum Touchdisplay übertragen und dort ausprobiert werden. Da sie im mindestens 32kByte grossen EEPROM des Touchdisplay abgelegt werden, stehen sie dort Anwendungen dauerhaft zur Verfügung, auch wenn die Spannungsversorgung des Displays unterbrochen wurde. Dieser Speicher kann extern auf 64kByte erweitert werden.

 

 

 

 

 

 

 
 
 
 
Dateien der Entwicklungsumgebung
Die EA-Kit Entwicklungsumgebung besteht aus dem Kit-ASCII-Editor dem Kit-Compiler und einem Simulationsprogramm. Sie arbeitet auf Systemen mit einem Windows-Betriebssystem.
In den Editor können ASCII-Texte eingegeben werden, die mit verschiedenen Endungen gespeichert werden können. Die Endungen legen den Verwendungszweck der Dateien fest.

.kmc – ist die Hauptdatei für Makrodefinitionen. In dieser können mit dem
            Kommando INCLUDE <Dateiname.kmi> weitere Makrodateien
            eingebunden werden. In dieser Datei werden auch die zu verwenden-
            den Zeichensätze und Bilder aufgeführt.

.kmi  – sind Includedateien welche über INCLUDE <..> in die Hauptdatei.kmc
             eingebunden werden können. Normalerweise enthalten sie
             wiederkehrende Makros.
.kws  – in diesen Dateien sind Projekte (Workspace) abgelegt. Sie entstehen,
             wenn alle geöffneten Dateien auf dem Bildschirm durch [File][Save
             Workspace] gespeichert werden. Die Dateien können dann insgesamt
             durch [File] [Open Workspace] wieder geöffnet werden.

.fxt    – Diese Endung steht für Dateien in denen die Definitionen für monochrome Fonts
            (Zeichensätze) enthalten sind. Diese können im Kit-Editor erstellt werden.
.bmpHinter dieser Endung verbergen sich monochrome Bilder im Bitmap-Format. Sie
            dürfen bei der eDIP240-Anzeige max. 280x128 Pixel groß sein und sind
            schwarz/weiss. Diese Bilddateien können in einem Bildbearbeitungsprogramm
            erstellt oder Vorbereitet werden. Der Compiler wandelt sie in das BHL-Format
            der Anzeige.
.txt    – Reine ASCII-Textdateien, welche Kommentare oder Beschreibungen zum
             Projekt (Workspace) enthalten

.eep    – eine vom Compiler aus der .kmc -Makrodatei erzeugte Datei, welche zum
              Simulator oder über die RS232-Schnittstelle zur Anzeige übertragen werden
              muss.
 

 

 

 

 

Definitionen in der .kmc-Datei

Damit der Compiler eine .eep-Datei für die tatsächlich vorliegende Anzeige erzeugt, muss diese in der .kmc (KitMacroCompilerdatei) benannt werden. Im obigen Beispiel lautet der entsprechende Befehl ..

                                                        eDIP240-7   “Beispiel“

Dabei bezeichnet eDIP240-7 das TouchDisplay EA eDIP240-7 und der String “Beispiel“ steht als Platzhalter für einen beliebigen Projektnamen.


Soll die .eep-Datei zunächst auf dem PC simuliert werden, so muss vor dem Befehl SIMULATION das Semikolon entfernt und vor die beiden nachfolgenden Zeilen gesetzt werden. Diese bestimmen nämlich, dass die .eep-Datei über die serielle Schnittstelle COM1: mit 115200 Baud zur Anzeige übertragen werden sollen und hernach die Übertragung kontrolliert werden soll ..VERIFY.


Das Zeichen Semikolon ';' leitet Kommentare ein. Texte hinter diesem Zeichen werden vom Compiler ignoriert. Entsprechend ist die Simulation in obigem Text abgewählt.

 

 

 

 

 

Hardwaregesteuerte Makros der Anzeige

Normalerweise werden Makrodefinitionen von dem Steuerrechner ausgelöst, welcher die Anzeige benutzt. Jedoch kann auch die Anzeigehardware selber, einige Makros in Ausnahmesituationen auslösen. Dem Benutzer der Anzeige obliegt es, diesen Makros, vor der Benutzung der Anzeige, eine Funktion zuzuordnen. Folgende Makros werden von der Anzeige ausgelöst.


PowerOnMakro   – Dieses Makro wird aufgerufen, wenn die Anzeige erst-

                                  mals an die Spannungsversorgung angeschlossen wird.

ResetMakro         – Dieses Makro wird nach jedem Reset der Anzeige

                                  aufgerufen

WatchdogMakro  – Wird nach einem Fehlerfall / Timeout>500ms aufgerufen

BrownOutMakro – Wird ausgelöst, wenn die Versorgungsspannung der

                                 Anzeige auf einen Wert <4V abfällt.

In der Folge das Beispiel einer .KMC Definitionsdatei für das EA eDIP240 Touch Display.

 

 

 

 

 


 

 

Datei: GoBlack.KMC

 

          ; GoBlack-Logo
          ; für eDIP 240-7 Tastatur
          ; ======================================
          ; 04.04.2007 www.GoBlack.de, D.Schwarzer

eDIP240-7   "GoBlack" ; Def. d.Anzeige eDIP240-7 + "Projektname"

; Die obige Zeile definiert die Anzeige eDIP240-7 als, Zielgerät
; und nennt den "Projektnamen" der Datei, der maximal 30 Zeichen
; lang sein darf. Da die Fa.Electronic Assembly auch andere
; Anzeigen herstellt und auch für diese Compiler vorliegen, ist
; die Zeile äusserst wichtig.
; Zeilen mit einem vorangestellten ';' sind Kommentarzeilen.

;SIMULATION               ; entweder simulieren
                          ; wenn simuliert werden soll, ; entfernen
                          ; oder zur Anzeige übertragen über ..
 COM1: 115200             ; COM1 mit 115200 Baud
 VERIFY                   ; Pgm nach d.Übertragung verifizieren
                          ; Vor beide Zeilen ein ; setzen, wenn
                          ; simuliert werden soll

;-----------------------------------------------------------------
; Sonder-Zeichencodes definieren, falls diese Zeichen im nach-
; folgenden Text-Sequenzen vorkommen

'€' = 128                                  ; Euro-Zeichen
'äöüÄÖÜß' = $84,$94,$81,$8E,$99,$9A,$E1    ; Umlaute

;-----------------------------------------------------------------
; allgemeine Konstanten definieren. Man kann sich Begriffe ein-
; facher merken als Zahlen

Xmax = 239                  ; max. X-Grösse der Anzeige
Ymax = 127                  ; max. Y-Grösse der Anzeige

ESC = 27                    ;<esc> Escape
CR  = 13                    ;<cr>  Carriage Return
LF  = 10                    ;<lf>  Line Feed    
FF  = 12                    ;<ff>  Form Feed 

AUS =  0                    ; ersetzt die 0 
EIN =  1                    ; ersetzt die 1

;-----------------------------------------------------------------
; Fonts einbinden, maximal 15 eigene Fonts (1..15) möglich. Der
; interne Font 0 ist immer vorhanden und kann nicht überschrieben
; werden. Die anderen Fonts des Beispiels befinden sich im
; Verzeichnis c:\FONTS\
; Die hier aufgeführten Fonts sind die Standardfonts, welche im
; Auslieferungszustand der Anzeige bereits auf ihr vorhanden sind.
; In den ESC-Sequenzen werden die Fonts über ihre Nummer
; angesprochen. Hier im Editor können auch die den Nummern zuge-
; ordneten Namen verwendet werden

FONT8x8   = 0               ; interner Font, immer vorhanden

FONT4x6   = 1               ; Grafikfont monospaced
FONT6x8   = 2               ;            monospaced
FONT7x12  = 3               ;            monospaced
GENEVA10  = 4               ;            proportional
CHICAGO14 = 5               ;            proportional
SWISS30B  = 6               ;            proportional
BIGZIF57  = 7               ;            proportional, nur Ziffern


PATH: <..\FONTS\>                 ; Pfadangabe zu den Fonts

 Font: FONT4x6,   <4x6.FXT>       ; <Dateinamen> der Fonts
 Font: FONT6x8,   <6x8.FXT>       ; die Fonts werden hier geladen
 Font: FONT7x12,  <7x12.FXT>
 Font: GENEVA10,  <GENEVA10.FXT>
 Font: CHICAGO14, <CHICAG14.FXT>
 Font: SWISS30B,  <SWISS30B.FXT>
 Font: BIGZIF57   <BIGZIF57.FXT>

;-----------------------------------------------------------------
; Bilder einbinden, im Auslieferungszustand sind keine Bilder in
; der Anzeige vorhanden. Hier zur Vollständigkeit trotzdem der
; notwendige Befehl. Die hier eingebundenen Bilder befinden sich
; gleichen Verzeichnis wie diese Datei (PATH:<>)
; In den ESC-Sequenzen werden die Bilder über ihre Nummer ange-
; sprochen. Hier im Editor können auch die den Nummern zugeordneten
; Namen verwendet werden

GOBLACKde = 0
GOBLACKs  = 1

PATH:<>
 Picture: GOBLACKde   <goblack_de.bmp>  ;<Dateinamen> der Bilder
 Picture: GOBLACKs    <goblack_s.bmp>   ; sie werden hier geladen

;-----------------------------------------------------------------
; Die Hardwaremakros der Anzeige die bei Ereignissen an der
; Anzeige automatisch ausgeführt werden.
; Hier rufen sie alle das Normal-Makro 0 auf, was in der Folge
; definiert ist.

PowerOnMakro:           ; wird nach dem Einschalten ausgeführt
     #MN 0
        
ResetMakro:             ; wird nach einem externen Reset ausgeführt
     #MN 0
        
WatchdogMakro:          ; wird nach einem Fehlerfall/Timeout>500ms
     #MN 0              ; ausgeführt

BrownOutMakro:          ; wird nach einem Spannungseinbruch <4V
     #MN 0              ; ausgeführt

;-----------------------------------------------------------------
; Definition zweier Normal-Makros

 GOBLACKlogo  = 1   
 xl = 5                   ; x - Position Logo
 yl = 16                  ; y - Position Logo


// Definition des Normalmakros Nr. 0
// Die Wirkung der verwendeten ESC-Sequenzen kann dem Datenblatt
// der Anzeige entnommen werden 

Makro: 0
         #AL 0,0                    ; alle Touch löschen
         #ZB Aus                    ; Blinken aus
         #DL                        ; Grafik-Displ löschen
         #YS AUS                    ; Terminal Pieper 0=Aus, 1=Ein
         #AS AUS                    ; Touch Pieper
         #TC AUS                    ; Terminal Cursor
         #ZF Font6x8
         #ZC Xmax/2,Ymax/2,"Malte Schwarzer"
         #ZC Xmax/2,Ymax/2+10,"Brackende 16|21423 Winsen/Luhe"
         #X 15                      ; 15/10s warten   
         #MN GOBLACKlogo            ; Makro GOBLACKlogo starten

// Definition des Normalmakros Nr. 1, dem oben der Name
// GOBLACKlogo zugewiesen wurde. Er wird hier anstelle von 1 be-
// nutzt

Makro: GOBLACKlogo

         #YH 5                      ; Licht auf 5% dimmen
         #X 15                      ; 15/10s warten     
         #UZ 1,1                    ; Zoom
         #DL                        ; Grafikanzeige löschen
         #UI xl,yl,GoBlackde        ; GoBlack-Bild anzeigen
         #ZF Font6x8
         #ZC 120,84, "dESy Einchipcomputer"
         #ZF SWISS30B               ; Zeichensatz wechseln 
         #ZC 120,97, "TERMINAL" 
         #YH 50                     ; Licht auf 50% dimmen

 

 


 

 

 

 

 

GoBlack.KMC-Datei compilieren und übertragen.

Um den obigen Quelltext zu übersetzten und seine Zeilen auf der Anzeige wirksam werden zu lassen muss er vom Compiler übersetzt werden. Hierzu wird im KitEditor der Menüpunkt [Compile] und dort das einzige Untermenü [Compile F5] aufgerufen. F5 bedeutet, dass man auch gleich die Funktionstaste [F5] hätte drücken können um den Compiler zu starten.


Der Compiler übersetzt die Datei GoBlack.KMC und bindet dabei die angegebenen Zeichensätze, Bilder und Makrodefinitionen zusammen. Das Resultat seiner Arbeit legt er in der Datei GoBlack.EEP ab.

Da im obigen Quelltext die PC Schnittstelle COM1 angegeben wurde und zudem die Baudrate 115200 Baud, versucht der Compiler automatisch Kontakt zur Anzeige aufzunehmen. Gelingt dies, erscheint auf der Anzeige ein Fortschrittbalken. die Daten werden übertragen und hernach verifiziert. Ist dieser Vorgang abgeschlossen wird die Anzeige neu gestartet und die gesendeten Daten und Eigenschaften sind von nun an nach jedem Einschalten der Anzeige verfügbar.

 

 

Für obige Datei sind dies im Besonderen die beiden Makros, die von einem Steuerrechner mit den ESC-Secuenzen ESC M N 0 oder ESC M N 1 aufgerufen werden können. Die beiden eingebundenen Bilder.bmp können hier heruntergeladen werden. Sie sollten wie gesagt, im gleichen Verzeichnis wie die Datei GoBlack.kmc liegen.

 

 

 

 

 

Weiterer Inhalt

 

 

  

.. das BLH-Bildformat

 

 

  

.. die Entwicklung eines Zeichensatzes

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

Übertragungsschnittstelle zur Anzeige vom EA-Kit Editor aus
Zwar verfügt das Touch-Display EA eDIP240 über mehrere Schnittstellen, jedoch kann von diesen für die Zusammenarbeit mit der EA-Kit IDE nur die serielle RS232 Schnittstelle verwendet werden.
Da die Anzeige die RS232-Schnittstelle nur auf der TTL-Signalbasis unterstützt muss ein Signalpegelwandler wie der MAX 232 benutzt werden, damit sich PC und Anzeige verstehen. Das nachfolgende Schaltbild zeigt eine mögliche Schaltung für einen solchen Adapter.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beim Anschluss an einen PC muss die +5V Versorgungsgleichspannung der Anzeige über einen separaten Anschluss zugeführt werden.

Auch wenn bisher keine Störungen bei der seriellen Übertragung beobachtet wurde, sollte in diesem Fall der Jumper J3 beim Anschluss der Anzeige an einen PC geöffnet sein. Die gezeigte Stellung der Jumper J1 und J2 ist für ein 5-Leiter Nullmodemkabel gültig. Da die Leitung CTS über den MAX 232 ein Signal erhält, ist eine Brücke zwischen CTS und RTS überflüssig.

PC-seitig kann natürlich auch ein USB-Port verwendet werden, wenn ein USB-RS232 Adapter verwendet wird.

 

 

 

 

 

Link zum Hersteller

 

 


Das Bild zeigt ein Modell für Experimente mit dem EA eDIP240 Touchdisplay Quelle: GoBlack-Modelle

 

 
 
 
www..de