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           Grafik-TouchDisplay EA eDIP240

 

 
.. Datenblätter .. Terminalmodus

 

 

 
 
 
 

 

Nach dem Einschalten der Anzeige ist diese unmittelbar zu Ausgaben bereit. Sie befindet sich in ihrem Terminalmodus und kann Daten, die über den Sendeprotokollrahmen bei ihr eintreffen, ausgeben. Hierzu verfügt sie über einen fest vorgegebenen Zeichensatz, der weder gelöscht noch geändert werden kann. Dieser stellt die ankommenden ASCII Zeichencodes in einem Raster von 8•8 Punkten dar. Dieser Modus kann zwar in der Kombination mit den Grafikausgaben der Anzeige benutzt werden, ist aber eigenständig und es wirken auf ihn nur die nachfolgend genannten Ausgabekriterien, sowie einige ESC-Sequenzen.

 

 

 

 

 

ASCII-Codes >20h (druckende Zeichen)
Diese Codes werden entsprechend der im Zeichensatz verfübaren Zeichen ausgegeben. Nach Erreichen des Zeilenendes wird die nächste Zeile benutzt. Ist die letzte Zeile erreicht so scrollt die Anzeige nach oben.

ASCII-Codes <20h (Steuerzeichen)
Von diesen Codes haben nur die Zeichen FormFeed <ff>, CarriageReturn <cr>, LineFeed <lf> und Escape <esc> eine Wirkung. Alle anderen Steuerzeichen der ASCII-Codes werden ignoriert.


Wirkung der ASCII-Steuerzeichen

 

 

 

 

 

FF

0Ch

Der Terminalbildschirm wird gelöscht, und der Cursor auf Position 1,1 gesetzt. Grafiktexte oder -ausgaben werden von diesem Befehl nicht betroffen.

 

 

CR

0Dh

Der Cursor wird an den Anfang der Zeile gesetzt, in der er sich befindet.

 

 

LF

0Ah

Der Cursor wird an gleicher Position in der nächst folgenden Zeile gesetzt.

 

 

ESC

1Bh

Dieses Steuerzeichen leitet eine ESC-Sequenz ein, mit welcher sowohl Eigenschaften der Terminalausgabe, der Grafikausgabe, sowie der Eingabe über die Touchfolie umgesteuert werden können. Die Anzahl von Steuerzeichen die innerhalb einer ESC-Sequenz gesendet werden müssen, sind dem Display bekannt. Werden mehr oder weniger Zeichen gesendet, so führt dies zu Fehlfunktionen bei der Ausgabe.

 

 

 

 

 

ESC-Sequenzen im Terminalmodus
ESC-Sequenzen sind Folgen von Steuerzeichen, die mit dem ASCII-Code <esc> =1Bh beginnen. Sie lassen sich durch nachfolgende Zeichen voneinander unterscheiden. ESC-Sequenzen dürfen beliebige Längen besitzen, jedoch muss der Sender genau die Anzahl von Zeichen senden, die der Empfänger erwartet. Andernfalls schlägt die Übertragung fehl.

Die folgende Tabelle listet ESC-Sequenzen des Terminalmodus der Anzeige auf. Die letzte Spalte den gibt den Zustand der Anzeige nach einem Reset an.

 

 

ESC

T

A

 

 

Der Terminalmodus ist ausgeschaltet, eingehende Terminaldaten werden verworfen.

Ein

 

 

ESC

T

E

 

 

Der Terminalmodus ist eingeschaltet.

 

 

 

 

 

 

 

 

Wirkung nur im Terminalmodus

 

 

 

ESC

T

P

x

y

Der Cursor wird wird auf die Position x,y gesetzt, wobei die Ursprungsposition (1,1) die oberst linke ist.

1,1

 

 

ESC

T

C

n

 

Mit n=0 wird der Cursor ausgeschaltet, mit n=1 ist er eingeschaltet.

1

 

 

ESC

T

S

 

 

Die aktuelle Cursorposition wird zwischengespeichert

 

 

 

ESC

T

R

 

 

Die zwischengespeicherte Cursorposition wird wieder hergestellt

 

 

 

ESC

T

V

 

 

Die Versionsnummer der Anzeige wird im Terminal ausgegeben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ESC

Z

B

text

Befehl um einen Text mit Hilfe eines Makros an das Terminal ausgeben zu können.

 

 

 


 

 

 

 

 

Beispiel
Die folgende ESC-Sequenz soll die Anzeige dazu bringen, Ihre Versionsnummer auszugeben. Sie wird als Datenblock in dem Sende-Rahmenprotokoll an die Anzeige geschickt.



Modi zur Schreibweise von ESC-Sequenzen
Zur Angabe von ESC-Sequenzen kennt die Anzeige zwei Verfahren, die mit Binärmodus und ASCII-Modus bezeichnet werden. Im Binärmodus, der oben zu sehen ist, werden die Zeichen der ESC-Sequenz mit ihren hexadezimalen Werten zur Anzeige gesendet, jeder Parameter ist ein Byte lang.
Im ASCII-Modus kann anstelle des ESC-Codes (1Bh), das Zeichen '#' verwendet werden. Es folgen die Buchstaben, welche die ESC-Sequenz kennzeichnen. Parameter einer # -Sequenz werden ebenfalls als ASCII-Codes angehängt, müssen dann allerdings durch Trennzeichen voneinander separiert werden. Auf diese Weise können die ESC-Sequenzen in Strings untergebracht werden. Im obigen Beispiel ergäbe sich der String “#TV“.

Zum Setzen des Cursors auf Position x=15 und x=4 ergäbe sich der String .. “#TP 15,4“, der im Binärmodus 1B 54 50 0F 04 lauten würde.

Da die ESC-Sequenzen die Daten des Rahmenprotokolls darstellen, können sie aneinandergehängt werden, bis sie 64 Bytes umfassen. Um im obigen Beispiel den Versionsstring an einer bestimmten Cursorposition auszugeben, könnte folgende Zeichenkette gesendet werden ..

Binär-Modus: 1B 54 50 0F 04 1B 54 56 Länge: 8 Zeichen
ASCII-Modus: "#TP 15,4 #TV"          Länge: 12 Zeichen

In der Sprache C könnte man zur Bildung des nullterminierten ESC-Strings auch Ersatzzeichen verwenden, so dass die letzte Sequenz dort, wie folgt geschrieben werden könnte.

C-String mit Ersatzzeichen "\x1B""TP""\x0F\x04""\x1B"TP"

Dabei ist es sinnvoll, und aus Gründen die hier nicht weiter verfolgt werden sollen, Folgen von Ersatzzeichen und Folgen von ASCII-Zeichen durch “Gänsefüsschen“ einzuschliessen und aneinanderzureihen.

 

 

 
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