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           Farbgrafik-TouchDisplay EA eDIPTFT43

 
 
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SPI -Schnittstelle
Die Anzeige verfügt über eine SPI-Schnittstelle. Diese wird durch ein 0-Signal an Pin 11, SPImode ausgewählt, also indem dieser Pin an GND gelegt wird. An der SPI-Schnittstelle ist eine dauerhafte Datenübertragung mit 200 kHz zum eDIP möglich. Wird nach den 8Bits eines übertragen Bytes eine Pause von 100µs eingelegt, so sind für Bytes Übertragungsfrequenzen bis 3MHz möglich.

 
 
 


Daten lesen
Um Daten vom eDIP zu lesen (z.B. das ACK-Signal) muss ein Dummybyte (z.B.0xFF) gesendet werden. Das eDIP benötigt Zeit um Daten bereitstellen zu können. Deshalb muss vor jedem zu lesenden Byte mindestens 6µs gewartet werden (keine Aktivität auf der CLK-Leitung)

Einstellung des SPI-Übertragungsmodus

DORD (Data Order)
Es kann bestimmt werden, ob das Most Signifikant Bit (MSB) eines Bytes, also das höchste Bit, oder das Least Signifikant Bit (LSB) das niedrigste Bit als erstes gesendet werden soll. Diese Einstellung orientiert sich an den Einstellungsmöglichkeiten der Gegenstelle.

CPOL (Clock Polarity)
Hier wird vorgegeben, in welchem Zustand, Low (0) oder High (1), das Taktsignal des Masters seinen Ruhezustand besitzt.

CPHA (Clock Phase)
Die Taktphasen werden nach erster Flanke und zweiter Flanke unterschieden, nicht nach steigender oder fallener Flanke. Ob beispielsweise die erste Flanke steigt oder fällt, ist von dem Ruhezustand des Taktes abhängig. Bei welcher Flanke die Daten auf einer der Datenleitungen gelesen werden sollen, kann hier entschieden werden.




Reset
Das EA eDIPTFT-A TouchDisplay ist letztlich ein Steuercomputer mit 4MByte internem Speicher. Dieser verfügt über einen Rücksetzteingang (Reset). Wird dieser Anschluss auf GND gezogen, so wird der Steuerrechner der Anzeige zurückgesetzt. Ein RESET wird auch automatisch beim Einschalten der Anzeige durchgeführt (PowerOnReset)

WP
Wird dieser Pin an GND gelegt, so wird der interne FlashROM der Anzeige gegen das Überschreiben seiner Inhalte gesichert. Während der Programmentwicklung von Makros sollte der Pin offen bleiben. Ein interner Pull-Up Widerstand hält ihn dann auf 1-Signal.

DPOM
Wird dieser Pin an GND gelegt, so wird das PowerOnMakro beim Start der Anzeige unterdrückt. Dies ist sinnvoll, wenn das PowerOnMakro im Verlauf der Entwicklung falsch programmiert wurde, so dass es sich in einer Endlosschleife 'aufhängt' und die Anzeige damit nicht mehr reagiert. Im Normalbetrieb hat dieser Pin keine Bedeutung.

Test
Wird dieser Pin an GND angeschlossen, so stehen fest abgelegte interne Demo- Makros zum Betrieb der Anzeige bereit. Dies ist für den Normalberieb nicht interessant.
Wird der Pin als Ausgabepin (für IRQs) benutzt, so zeigt ein Low-Signal an, dass im internen Sendebebuffer der Anzeige Daten bereitstehen.

 

 
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