Baugruppen Aktoren /Sensoren
 
 

 
 

           Farbgrafik-TouchDisplay EA eDIPTFT43

 
 
.. Datenblatt .. Touch / Grafikmodus .. Antworten
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
Die bisher beschriebenen ESC-Sequenzen wurden als Steuerbefehle von einem Wirtrechner zum Display gesendet. Hier geht es nun um die ..

Antworten die vom Touch-Display, zum Wirtrechner gesendet werden
Die Quellen von Antwort ESC-Sequenzen stammen von ..
                                                                     1. dem Display selber ..
                                                                     2. oder der Touchfolie.

Dabei wird zwischen solchen ESC-Sequenzen unterschieden, die von einer der beiden Quellen automatisch in den Sendebuffer der Anzeige übertragen werden, und solchen die erst nach einer Aufforderung des Benutzers über eine ESC-Sequenz dort abgelegt werden.

Aus dem Sendebuffer der Anzeige kann sich der Wirtrechner beide Typen der Antwort ESC-Sequenzen abholen. Hierzu muss er den folgend beschriebenen Protokollrahmen benutzen, in dem die Datenbytes die erwarteten Antwortsequenzen der Anzeige darstellen.
 
 
 
 
 
• • Inhalt des Sendebuffers anfordern
Das Display verfügt über einen Sendespeicher (Sendebuffer) von 128 Bytes. In diesem werden die ESC-Sequenzen der Antworten hintereinander (in der Reihenfolge wie sie auftraten) abgelegt.

Um den Inhalt des Sendebuffers zu erhalten, sendet der Wirtrechner zunächst..
<DC2> 1 S prüfsumme und erhält entweder die Antwort <ACK> oder <NAK> oder keine Antwort. War die Antwort <ACK> folgen nun die Daten des Sendebuffers der Anzeige.
Diese Übertragung wird mit <DC1> eingeleitet, dann folgt eine Angabe über die Anzahl der Datenbytes, die in dem zurückgesendeten Datenpaket enthalten sind. Nun erscheinen die Datenbytes des Pakets und die Prüfsumme. Welche ESC-Sequenzen die Daten des Pakets enthalten können, ist in der Tabelle Antworten zu sehen.


Die im obigen Bild angegebene TimeOut-Zeit von 2s entspricht der Voreinstellung. Sie kann wie die max.Anzahl der zu sendenden Antwortbytes mit <DC2> 3 D .. neu eingestellt werden.
 




• • Fehler bei der Anforderung von Daten
War die Antwort <NAK>, so war die Prüfsumme in der Anfrage des Wirtes falsch und es erfolgt keine Rückgabe von Daten vom Displays. Erfolgt nach der Anfrage überhaupt keine Antwort, so konnten vom Display nicht alle Bytes der Anfrage empfangen. Auch in diesem Fall wird das Display keine Antwortdaten senden. Im letzten Fall muss sogar eine TimeOut-Zeit von (Vorgabe 2s) gewartet werden, bis eine erneute Anforderung gesendet werden darf, was für beide Fälle notwendig ist.

• • Fehler beim Empfang der angeforderten Daten
Hat das Display geantwortet und trat hierbei ein Fehler auf, was beispielsweise an der Prüfsumme erkennbar ist, so kann das Datenpaket erneut angefordert werden. Hierfür kann die Protokollsequenz <DC2> 1 R prüfsumme (s. die Protokollrahmen) verwendet werden.

 
 
 

 

mögliche ESC-Sequenzen in Antwort- Datenpaketen

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
anz
 
 



Selbständige Antworten ..
                                                             .. von der Touchfolie
 
 
ESC
A
1
val




Touchpanel, Taste od.Schalter val= down-code- od. up-code der Taste/Schalter. Es wird nur gesendet, wenn kein Touch-Makro mit der Nummer val definiert ist. s.Touchfolie
 
 
ESC
B
2
nr
val



Bargraph, nach dem Einstellen des Bargraphs nr per Touch, wird dessen aktueller Wert val gesendet.
Bargraph soll senden (ESC AQ on) muss aktiviert sein.

 
ESC
H
5
ty
xL
xH
yL
yH
Touchereignis in freiem Touchbereich. An der Position x,y fand das Ereignis .. ty=0-> Losgelassen, ty=1-> Berührt, ty=2 -> drag (ziehen) statt. Die Koordinaten werden in der Abfolge Lowx, Highx, dann Lowy,Highy zurückgegeben. s.Touchfolie










                                                             .. von der Anzeige

 
ESC
P
1
val




Eingangs-Tor. Es wird die neue 8Bit Bitsetzung am Tor zurückgegeben. Der Portscan muss durch (ESC YA on) gesetzt sein. Es wird nur gesendet, wenn kein Port-Makro mit der Nummer val definiert ist.

 
ESC
M
1
nr




Tastaturmatrix / digitales Eingangstor. Ist kein MatrixMakro definiert, wird nach dem Erkennen eines Tastendrucks automatisch die Tastennummer nr in den Sendebuffer übertragen. s.externe Tastaturmatrix












 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
anz
 
 



Antworten nach ESC-Sequenz ..
                                                              .. vom Display mit Längenangabe
 

ESC
B
2
nr
val



ESC BS nr
Bargraph nr sendet den aktuellen Wert val


ESC
X
2
dc
val



ESC AX dc
Touchschalter mit dem Returncode dc sendet seinen aktuellen Wert val=0 oder val=1


ESC
G
2
nr
dc



ESC AG nr
Radiogruppe nr sendet den Code dc des aktuellen Touchschalters


ESC
Y
2
n
val



ESC YR
Eingangs-Tor sendet einen Wert. n=0->val ist ein Wert, der das TorByte bereibt. n=1-8->Wert ist 0 od.1, je nach angegebenem Bit 1-8


ESC
D
3
nr
vL
vH


ESC VD nr
Analogeingang nr=1-2 gibt seinen Wert v= 0-5000mV zurück. VL enthält das LowByte, vH das High Byte der Wertes.


ESC
W
anz
nr
string


ESC VS nr
Analogeingang nr=1-2 gibt seinen Wert als String zurück, Stringlänge anz-1


ESC
V
anz





ESC SV
Version des Displays als String, mit der Länge anz


ESC
J
anz





ESC SJ
Projektname als String, mit der Länge anz


ESC
I
anz





ESC SI
Interne Informationen des Displays als String (mehr s.Datenblatt)

 
 
 
 
 
 



                                                              .. vom Display ohne Längenangabe
 

ESC
U
L
xx
yy
bilddaten
ESC UH ..
bildmäßige Kopie im G16-Format des Bereichs der Anzeige, der links oben die Koordinaten x,y besitzt. Die Längenangabe der folgenden Bilddaten ist Teil des G16-Formats.
s.Touchfolie Zeichenbereich











 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
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