Baugruppen Aktoren /Sensoren
 
 

 
 

           Farbgrafik-TouchDisplay EA eDIPTFT43

 
 
.. Datenblätter .. Grafikmodus
 
 

 
 
 
 
 
Grafikmodus und ESC-Sequenzen
Der Grafikmodus unterscheidet sich vom Terminalmodus insofern, als bei ihm alle Ausgaben, auch die von Texten, über ESC-Sequenzen ablaufen müssen. Dabei versteht man unter ESC-Sequenzen Abfolgen von Steuerzeichen, die mit dem ASCII-Zeichen für Escape (<esc>=1Bh) eingeleitet werden.

• • Parameter von ESC-Sequenzen
Die Anzahl der Parameter von ESC-Sequenzen kann variieren, ist aber für eine bestimmte Sequenz fest vorgegeben. Ein Parameter umfasst jeweils ein Byte, nur bei der Angabe von x- oder y-Koordinaten des eDIPTFT43-A sind jeweils zwei Bytes notwendig. Dies liegt an der Anzahl der horizontal und vertikal verfügbaren Pixel (480x272). Da im Grafikmodus Ausgabepositionen ausschließlich in Pixeln angegeben werden, ist ferner zu beachten, dass im Hohen Byte der niedere Wert einer Positionsangabe steht und im Unteren Byte der hohe Anteil der Positionsangabe (low Byte first). Diese Bedingung ist bei der Ansteuerung der Anzeige durch einen Wirtrechner unbedingt zu beachten. Bei der Makro- Programmierung der Anzeige über die EA-Kit IDE spielt er keine unmittelbare Rolle.

• • Ursprung von Koordinatenangaben
Die Punktangaben einer Koordinaten lautet (x|y) und benötigt wie zuvor erklärt 4Byte. Der Koordinatenursprung (0|0) liegt in der linken,oberen Ecke der Anzeige, die Ecke rechts, unten wird durch (479|271) beschrieben. Bei einer Drehung der Ausgabe um die Winkel 90°,180° und 270° bleiben die Koordinatenpunkte an den Orten der 0° Drehung.

• • Übersicht ESC-Sequenzen
 

 

 
.. Textausgabe im Grafikmodus

 

 

 
.. Zeichnen von Punkten, Linien, Rechtecken und Bereichen

 

 

 
.. Benutzung von Bitmaps, Bilder, Animationen

 

 

 
.. Benutzung von Bargraphen

 

 

 
.. Verwaltung von Makros

 

 

 
.. Digitaltore und allgemeine Befehle an die Hardware

 

 

 
.. Analogeingänge

 





• • Schreibweise von ESC-Sequenzen
Zur Angabe von ESC-Sequenzen kennt die Anzeige zwei Verfahren, die mit Binärmodus und ASCII-Modus bezeichnet werden. Im Binärmodus, werden die Zeichen der ESC-Sequenz mit ihren hexadezimalen Werten zur Anzeige gesendet.

Beispiel Binärmodus
Zum Zeichnen eine Rechtecks auf der Grafikanzeige wird im Datenblatt die nachfolgende ESC-Sequenz genannt. ESC G R x1 y1 x2 y2. Bei ihr sind (x1|y1) und (x2|y2) die Koordinaten zweier Punkte zwischen denen das Rechteck aufgespannt werden soll. Hier mögen ihre konkreten Werte (50,90) sowie (315,240) lauten. Im Binärmodus würde hieraus ..
        Binär-Modus: 1B 47 52 32 00 5A 00 3B 01 F0 00
                    ESC G R x1L x1H y1L y1H x2L x2H y2L y2H

Im ASCII-Modus kann anstelle des ESC-Codes (1Bh), das Zeichen '#' verwendet werden. Es folgen die Buchstaben, welche die ESC-Sequenz kennzeichnen. Parameter einer # -Sequenz werden als ASCII-Codefolgen angehängt, und müssen deswegen durch das Trennzeichen Komma ',' voneinander separiert werden. Für das obigen Beispiel ergäbe sich der String ..
        ASCII-Modus: #GR 50,90,315,240

Eine der beiden Versionen von ESC-Sequenzen muss bei der Programmierung des Touchdisplays in der EA-Kit IDE oder beim Schreiben von Programmen verwendet werden.

Protokollrahmen
Der Protokollrahmen mit welchem die ESC-Sequenzen und deren Parameter von einem Wirtrechner zur Anzeige übertragen werden müssen, entspricht dem des Terminalmodus und auch hier ist er für alle zur Verfügung stehenden Hardwareschnittstellen (RS232, I2C und SPI) identisch.








Farben in der Grundeinstellung
Das Display kann bei bildhaften Darstellungen 65535 Farben darstellen. Zur Einfärbung monochromer Vorlagen steht dem Benutzer nach dem Einschalten eine Palette von 16 vordefinierte Farben zur Verfügung. Der Palette können 16 weitere Farben hinzugefügt werden. Alle 32 Farben können zu beliebigen Zeitpunkten der Laufzeit umdefiniert werden.
Eine Sonderstellung besitzt der Farbwert 0 er wird als Transparentfarbe interpretiert. Bei Einstellungen, die sowohl die Hinter- als auch die Vordergrundfarbe auf 0 setzen (nichts wäre zu sehen) wird bewirkt, dass die zu zeichnenden Pixel invertiert ( mit der Komplementärfarbe) ausgegeben werden.



Nr.
Farbe
Nr.
Farbe
Nr.
Farbe
Nr.
Farbe


1
00 00 00
schwarz
9
6F 6F 6F
dgrau
17
R G B
undef
25
R G B
undef


2
00 00 FF
blau
10
FF 8F 00
orange
18
R G B
undef
26
R G B
undef


3
FF 00 00
rot
11
8F 00 FF
violett
19
R G B
undef
27
R G B
undef


4
00 FF 00
gruen
12
FF 00 8F
pink
20
R G B
undef
28
R G B
undef


5
FF 00 FF
magenta
13
00 FF 8F
lgruen
21
R G B
undef
29
R G B
undef


6
00 FF FF
cyan
14
8F FF 00
hgruen
22
R G B
undef
30
R G B
undef


7
FF FF 00
gelb
15
00 8F FF
hblau
23
R G B
undef
31
R G B
undef


8
FF FF FF
weiss
16
AF AF AF
grau
24
R G B
undef
32
R G B
undef




 

 
www..de