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| .. Datenblatt .. Grafikmodus .. Makros | ||
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Was
ist ein Makro
Die
Programmierung von Makros ist ausschließlich mit der vom
Hersteller der Anzeige herausgegebenen und kostenlos im Internet
verfügbaren EA-Kit Entwicklungsumgebung (IDE) möglich.
Ein
Makro besteht aus einer linearen Abfolge von ESC-Steuersequenzen
des Displays und/oder der Touchfolie, die unter einer
Ordnungsnummer 1..255 zusammengefasst werden. Den
Ordnungsnummern können Namen zugeteilt werden, wodurch sich
die Handhabung der solcherart entstandenen Befehlsabfolgen (dem
Makro) erleichtert.
Mithilfe der EA-Kit IDE werden die Makros zum FlashROM der Anzeige übertragen und dort dauerhaft abgelegt. Sie bleiben dort auch erhalten, wenn die Betriebsspannung der Anzeige ausgeschaltet wurde. Als Übertragungsschnittstelle benutzt die IDE hierbei die RS232-Verbindung. Der Vorteil von Makros Die in einem Makro zusammengefassten Steuersequenzen könnten auch von einem Wirtrechner zur Anzeige gesendet werden. Das würde in vielen Fällen einen erheblichen Übertragungsaufwand von Daten über die Schnittstelle zwischen Wirtrechner und Anzeige bedeuten. Liegen die Steuersequenzen dagegen bereits im Speicher der Anzeige vor, so reichen wenige Bytes aus, um das Makro aufzurufen, unter welchem die Steuersequenzen gesammelt wurden. Die Makroprogrammierung verringert also den Datenübertragungs- sowie den Programmieraufwand auf der Seite des Wirtrechners. Nach der Übersichtstabelle, welche ESC-Steuersequenzen sich auf Makros beziehen, folgt eine Erklärung welche Makrotypen es für die Anzeige eDIPTFT gibt und was bei ihnen zu beachten ist. Übersicht |
| Makros aufrufen / sperren / freigeben | ||||||||||||
| ESC | M | N |
nr |
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Normal -Makro nr=0..255 aufrufen (max 7 Ebenen) |
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| ESC | M | T |
nr |
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Touch -Makro nr=0..255 aufrufen (max 7 Ebenen) |
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| ESC | M | P |
nr |
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Port -Makro nr=0..255 aufrufen (max 7 Ebenen).. s.auch ESC YA .. |
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| ESC | M | B |
nr |
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Bit -Makro nr=0..255 aufrufen (max 7 Ebenen).. s.auch ESC YD .. |
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| ESC | M | X |
nr |
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Matrix -Makro nr=0..255 aufrufen (max 7 Ebenen).. s.auch ESC YX .. |
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| ESC | M | C |
nr |
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Prozess-Makro nr=0..255 aufrufen (max 7 Ebenen).. s. unten ESC MD |
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| ESC | M | V |
nr |
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Analog -Makro nr=0..255 aufrufen (max 7 Ebenen).. s.auch ESC VM .. |
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| ESC | M | L |
ty |
n1 |
n2 |
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Sperren der Makros n1 bis n2 mit dem Typ ty='N', 'T', 'P', 'B', 'X', 'C', 'V' wird der Typ mit 'A' angegeben, werden alle Makros gesperrt, also bei einem Aufruf nicht ausgeführt |
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| ESC | M | U |
ty |
n1 |
n2 |
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Freigeben der Makros n1 bis n2 mit dem Typ ty='N', 'T', 'P', 'B', 'X', 'C', 'V' wird der Typ mit 'A' angegeben, werden alle Makros freigeg. und bei einem Aufruf ausgeführt |
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| ESC | M | K |
nr |
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Auswahl einer [Page] nr=0..15 für Makros od. Bildder Ist ein Makro oder Bild in der aktuellen [Page] 1..15 nicht definiert, dann wird automatisch [Page] nr=0 benutzt. |
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| ESC | M | W |
nr |
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Die aktuelle Makro-od. Bildpage nr=0..15 wird (bei Verwendung in Prozess-Makros) gesichert. |
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| ESC | M | R |
nr |
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Die gesicherte Makro-od. Bildpage nr=0..15 wird (bei Verwendung in Prozess-Makros) wieder eingesetzt. |
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| Eigenschaften für Makrofolgen von Normal-Makros festlegen Die Ausführung wird durch den Empfang von Daten oder Touchmakros angehalten. | ||||||||||||
| ESC | M | G |
nr |
t |
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Normal-Makro nr= 0..255 in t=(0..255) /10s aufrufen. |
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| ESC | M | E |
n1 |
n2 |
t |
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Normal-Makrofolge n1 bis n2 wird mit Pausen von t=(0..255) /10s einmal durchlaufen. |
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| ESC | M | A |
n1 |
n2 |
t |
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Normal-Makrofolge n1 bis n2 wird mit Pausen von t=(0..255) /10s zyklisch durchlaufen. |
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| ESC | M | J |
n1 |
n2 |
t |
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Normal-Makrofolge n1 bis n2 wird mit Pausen von t=(0..255) /10s pingpong durchlaufen (n1..n2..n1..) |
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| Eigenschaften von Prozess-Makros festlegen | ||||||||||||
| ESC | M | D |
nr |
ty |
n1 |
n2 |
t |
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Prozess-Makros nr= 1..4 arbeiten im Hintergrund und werden nicht durch Eingaben oder Datenübertragungen unterbrochen. Es sind max. vier Prozesse möglich, der Prozess nr=1 besitzt den höchsten Vorrang. Die Prozesse n1 .. n2 werden nacheinander mit zeitlichen Abständen von t= 1..255/10s ausgeführt. Folgende Ablauftypen sind möglich .. ty= 1-> einmalig, ty= 2-> zyklisch, ty=3-> pingpong (n1..n2..n1..) |
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| ESC | M | Z |
nr |
t |
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Neue Zeit t für Makroprozess nr= 1..4 setzen t= 0..255/10s, t=0-> stopp |
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| ESC | M | S |
on |
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Alle Makroprozesse on=0->anhalten / on=1->starten kann zu ungestörten Übertragungen über die Schnittstelle benutzt werden. |
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Der Makroaufruf
Die
obigen ESC-Sequenzen stehen Wirtrechner zur Verfügung, um
die Eigenschaften von Makros zu bestimmen, oder ein Makro
aufzurufen. Sie können aber ebenfalls in Makros verwendet
werden so dass sich recht umfangreiche Makrostrukturen ergeben
können. Dabei ist zu beachten, dass Makros nur bis zu einer
Tiefe von sieben Stück verschachtelt werden dürfen.
Makrotypen Das Touchdisplay unterscheidet mehrere, voneinander verschiedene Makrotypen, welche nicht nur von einer Benutzerprogrammierung, sondern auch von Ausnahmezuständen des Displays selber und seiner Hardware aufgerufen werden können. Compileranweisung Makro: Aufruf ESC MN nr Die Normal-Makros besitzen die Ordnungsnummern nr = 0 .. 255. Sie können aus anderen Makros oder von einem externen Steuerrechner angestossen werden. Mit ihnen lassen sich beliebige Abfolgen von ESC-Sequenzen zusammenfassen. Es können auch mehrere, hintereinander liegende Makros zyklisch aufgerufen werden. Compileranweisung TouchMakro: Aufruf ESC MT nr Sie werden bei einem Druck oder dem Loslassen eines Touchfeldes der Touchfolie, oder durch die genannte ESC-Sequenz gestartet. Ordnungsnummern nr = 0 .. 255. Compileranweisung PortMakro: Aufruf ESC MP nr Ein Portmakro wird automatisch gestartet, wenn sich am digitalen 8Bit Eingangstor der Anzeige die Änderung einer Bitsetzung ergibt, und der automatische Abtastvorgang durch ESC YA freigegeben wurde. Mit der Sequenz ESC MP nr können Portmakros auch manuell angestoßen werden. Ordnungsnummern nr = 0 .. 255. Compileranweisung BitMakro: Aufruf ESC MB nr Ein Bitmakro wird automatisch gestartet, wenn sich am digitalen 8Bit-Eingangstor, der Zustand des dem Makro zugeordnete Bits 1..8 ändert. Dabei sind die Bits 1..8 zunächst den Bitmakros 1..8 bzw. 9..16 zugeordnet. Bei diesen wiederum reagieren die Bitmakros 1..8 auf eine fallende Flanke des Bits und die Bitmakros 9..16 auf eine steigende Flanke. Mit der ESC-Sequenz ESC YD kann die Zuordnung der Bits zu den fest vorgegebenen Bitmakros geändert und auf Ordnungsnummern nr = 0 .. 255 verteilt werden. Mit der Sequenz ESC MB nr können Bitmakros auch manuell angestoßen werden. Compileranweisung MatrixMakro: Aufruf ESC MX nr Die grundlegende Idee bei den digitalen Ein-/ Ausgangstoren ist die Ausstattung der Anzeige mit einer Tastatur. Bei den Displays mit einer Touchfolie ist dies zwar nicht zwingend notwendig, doch es sind auch andere Anwendungen für die Tore denkbar. Matrixmakros sind den Verbindungsknoten einer 8x8 Matrix zugeordnet. So sind max. 64 Makros denkbar. Sie werden automatisch ausgelöst, wenn die Leitungen eines Knotens leitend miteinander verbunden werden. Das Matrix-Makro 0 wird ausgelöst, wenn die Verbindung wieder geöffnet wird. Mit der Sequenz ESC YX kann den fest zugeordneten Matrixmakros eine neue Ordnungsnummer nr = 0 .. 255 zugeordnet werden. Mit der Sequenz ESC MX nr können Matrixmakros auch manuell angestoßen werden. Compileranweisung ProzessMakro: Aufruf ESC MC nr Prozessmakros werden in benutzerdefinierten Zeitintervallen, automatisch vom Betriebssystem der Anzeige aufgerufen. Die Zeitintervalle können zwischen 0,1s bis 12,5s liegen und sie weren von keinem anderen Befehl unterbrochen.Von ihnen dürfen max. 4 Stück definiert werden. Für die Definition des Zeitintervalls ist die Sequenz ESC MD zuständig. Mit der Sequenz ESC MC nr können Prozessmakros auch manuell angestoßen werden. Compileranweisung AnalogMakro: Aufruf ESC MV nr Die Analogmakros 0..19 werden durch interne Programme der Anzeige automatisch ausgelöst, wenn bestimmte Ausnahmezustände an den zwei Analogeingängen auftreten. Der Benutzer kann durch seine Programmierung im Bereich der jeweiligen Makronummer auf das Hardwareereignis reagieren. Die Makros sind dabei wie folgt zugeordnet .. ( 0.. 9) Analogeingang 1 (10..19) Analogeingang 2 Die folgend genannten Ereignisse lösen dann die Analogmakros aus .. |
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Ain1 | Ain2 | Ereignis welches das Makro auslöst | ||
| -------- | -------- | ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- | |||
| 0 | 10 | Jede Änderung des Analogwertes am Eingang | |||
| 1 | 11 | Ein fallender Analogwert am Eingang | |||
| 2 | 12 | Ein steigender Analogwert am Eingang | |||
| 3 | 13 | Der Analogwert ist kleiner als der untere Grenzwert | |||
| 4 | 14 | Der Analogwert ist größer als der untere Grenzwert | |||
| 5 | 15 | Der Analogwert ist kleiner als der obere Grenzwert | |||
| 6 | 16 | Der Analogwert ist kleiner als der obere Grenzwert | |||
| 7 | 17 | Der Analogwert ist außerhalb beider Grenzwerte | |||
| 8 | 18 | Der Analogwert ist innerhalb beider Grenzwerte | |||
| 9 | 19 | Der Analogwert ist kleiner als der des anderen Kanals | |||
| -------- | -------- | ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- |
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Mit der Sequenz ESC VM kann die Zuordnung der festen Analogmakro-Nummern auf beliebige Analogmakro-Nummer 0..255 umgelegt werden. Zudem können mit der Sequenz ESC MV nr Analogmakros auch manuell angestoßen werden. |
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Ausnahmemakros Die Ausnahmemakros werden durch das Display gestartet. Da sie zu den Normalmakros zählen, können sie auch durch eine externe Benutzerprogrammierung ausgelöst werden. Wurde in einem dieser Makros eine Endlosschleife programmiert, ist das Display nicht mehr ansprechbar. Es hängt sich in der Schleife auf. In diesem Fall muss die Ausführung des PowerOnMakros unterdrückt werden, damit wieder ein Zugriff auf die Anzeige stattfinden kann. Dies gelingt durch eine Beschaltung des Signals an Pin 13 der Anzeige (DPOM). 1. Spannung ausschalten, Pin 13, DPOM an GND legen 2. Spannung einschalten, Pin 13, DPOM wieder öffnen Compileranweisung PowerOnMakro: Dieses Makro wird nach dem Einschalten vom Display aufgerufen. In ihm können die vom Benutzer gewünschten Starteinstellungen der Anzeige vorgenommen werden. Compileranweisung ResetMakro: Dieses Makro wird nach einem Reset (Low-Zustand an Pin 5, RESETin der Anzeige) aufgerufen. Compileranweisung WatchdogMakro: Dieses Makro wird aufgerufen, wenn der Watchdog-Timer, aufgrund eines Fehlerzustands im Programm der Anzeige, nicht zurückgesetzt wird, also überläuft und den Anzeigecontroller durch einen Reset neu startet. Compileranweisung BrownOutMakro: Dieses Makro wird bei einem Zusammenbruch der Versorgungsspannung am Display unter einen Wert von 4,3V aufgerufen. |
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