Baugruppen Aktoren /Sensoren
 
 

 
 

           Farbgrafik-TouchDisplay EA eDIPTFT43

 
 
.. Datenblätter .. Terminalmodus
 
 

 
 
 
 
 
Terminalmodus
Nach dem Einschalten der Anzeige ist diese unmittelbar zu Ausgaben bereit. Sie befindet sich in ihrem Terminalmodus und kann Daten, die über den Sendeprotokollrahmen bei ihr eintreffen, ausgeben. Hierzu verfügt sie über zwei fest vorgegebenen Zeichensätze von 8x8 und 8x16 Pixeln, die weder gelöscht noch geändert werden kann. Mit diesen stellt sie ankommenden ASCII Zeichencodes dar. Der Terminalmodus kann zwar in der Kombination mit dem Grafikmodus der Anzeige benutzt werden, ist aber eigenständig und es wirken auf ihn nur die nachfolgend genannten ASCII-Codes, sowie einige ESC-Sequenzen.
 
 
 
 
 
ASCII-Codes größer, gleich 20h (druckende Zeichen)
Diese Codes werden entsprechend der im Zeichensatz verfügbaren Zeichen ausgegeben. Nach Erreichen des Zeilenendes wird die nächste Zeile benutzt. Ist die letzte Zeile erreicht so scrollt die Anzeige nach oben.

ASCII-Codes kleiner 20h (Steuerzeichen)
Von diesen Codes haben nur die Zeichen FormFeed <ff>, CarriageReturn <cr>, LineFeed <lf> und Escape <esc> eine Wirkung. Alle anderen Steuerzeichen der ASCII-Codes werden ignoriert, oder erzeugen Pictogramme.

Wirkung der ASCII-Steuerzeichen
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
FF
0Ch
Der Terminalbildschirm wird gelöscht, und der Cursor auf Position 1,1 gesetzt. Grafiktexte oder -ausgaben werden von diesem Befehl nicht betroffen.
 
 
CR
0Dh
Der Cursor wird an den Anfang der Zeile gesetzt, in der er sich befindet.
 
 
LF
0Ah
Der Cursor wird an gleicher Position in der nächst folgenden Zeile gesetzt.
 
 
ESC
1Bh
Dieses Steuerzeichen leitet eine ESC-Sequenz ein, mit welcher sowohl Eigenschaften der Terminalausgabe, der Grafikausgabe, sowie der Eingabe über die Touchfolie umgesteuert werden können. Die Anzahl von Steuerzeichen die innerhalb einer ESC-Sequenz gesendet werden müssen, sind dem Display bekannt. Werden mehr oder weniger Zeichen gesendet, so führt dies zu Fehlfunktionen bei der Ausgabe. Soll das Ersatzzeichen für ESC, das Zeichen # selber in einem Text erscheinen, so muß ## angegeben werden.
 





 
 
 
 
 






 
ESC-Sequenzen im Terminalmodus
ESC-Sequenzen sind Folgen von Steuerzeichen, die mit dem ASCII-Code <esc> =1Bh beginnen. Sie lassen sich durch nachfolgende Zeichen voneinander unterscheiden. ESC-Sequenzen dürfen beliebige Längen besitzen, jedoch muss der Sender genau die Anzahl von Zeichen senden, die der Empfänger erwartet. Andernfalls erzeugt die Übertragung unerwartete Resultate.

Die folgende Tabelle listet ESC-Sequenzen des Terminalmodus der Anzeige auf. Die letzte Spalte den gibt den Zustand der Anzeige nach einem Reset an.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 



Sequenzen zum Betrieb des Terminalmodus
 
 
 
ESC
F
T
cv
ch



Farbe für Vorder- und Hintergrund (0-32) für den Terminalmodus einstellen. Die Vordergrundfarbe bestimmt die Schriftfarbe, die Hintergrundfarbe die des Terminalfensters. Nach dem Einschalten stehen 16 Farben bereit (0=Transparent)
8,1
 
 
ESC
T
W
f
s
z
b
h
Fenster für den Terminalmodus mit Zeichensatz f=1 (8x8) oder f=2 (8x16), beginnend mit der Position Spalte s, Zeile z, sowie der Breite b und der Höhe h einrichten. s,z,b,h beziehen sich auf den gewählten Zeichensatz, nicht auf Pixel.
Bei 480x272 Pixeln ergeben sich max. folgende Spalten s und Zeilen z ..
f=1   (8x8) / s= 60, z= 34
f=2 (8x16) / s= 60, z= 17
Bei 272x480 Pixeln (siehe Grafikmodus Orientierung) lautet die max.Anzahl ..
f=1   (8x8) / s= 34, z= 60
f=2 (8x16) / s= 34, z= 30
8x16
1,1
60,17

 
ESC
T
P
x
y



Cursor setzen. Er wird wird auf die Position x,y gesetzt, wobei die Ursprungsposition (1,1) die oberst, linke Ecke des Auslieferungszustandes ist. Die verfügbare Anzahl der (x,y) -Positionen wird durch den verwendeten Zeichensatz und die Fenstergröße bestimmt.
1,1
 
 
ESC
T
C
n
 



Mit n=0 wird der Cursor ausgeschaltet (transparent), mit n=1 ist er eingeschaltet und blinkt.
1
 
 
ESC
T
S
 
 



Die aktuelle Cursorposition wird zwischengespeichert
 
 
 
ESC
T
R
 
 



Die zwischengespeicherte Cursorposition wird wieder hergestellt
 
 
 
ESC
T
A
 
 



Der Terminalmodus ist ausgeschaltet, eingehende Terminalausgaben werden verworfen.
Ein
 
 
ESC
T
E
 
 



Der Terminalmodus ist eingeschaltet. Ausgaben werden angezeigt
 
 
 
 
 
 
 
 



 
 
 
 
 
 
 
 
 



Sequenzen zur Ausgabe von Informationen auf dem Terminalbildschirm
 
 
 
ESC
T
V
 
 



Name und Version der Anzeige werden in der Terminalanzeige ausgegeben.
 
 
 
ESC
T
J
 
 



Der Name des Makro-Projekts wird in der Terminalanzeige ausgegeben.


 
ESC
T
Q
 
 



Die Schinttstelle und ihre Parameter werden in der Terminalanzeige ausgegeben.


 
 
 
 
 
 



Terminalmodus neu initialisieren und alle Informationen ausgeben
 
 
 
ESC
T
I
 
 



Der Terminalbildschirm wird maximal geöffnet, gelöscht und der Cursor auf Position (1,1) gesetzt. Dann werden alle zuvor genannten Informationsstrings zur Terminalanzeige ausgegeben.














 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Farben in der Grundeinstellung
Das Display kann bei bildhaften Darstellungen 65535 Farben darstellen. Zur Einfärbung monochromer Vorlagen steht dem Benutzer nach dem Einschalten eine Palette von 16 vordefinierte Farben zur Verfügung. Der Palette können 16 weitere Farben hinzugefügt werden. Alle 32 Farben können zu beliebigen Zeitpunkten der Laufzeit umdefiniert werden.
Eine Sonderstellung besitzt der Farbwert 0 er wird als Transparentfarbe interpretiert. Bei Einstellungen, die sowohl die Hinter- als auch die Vordergrundfarbe auf 0 setzen (nichts wäre zu sehen) wird bewirkt, dass die zu zeichnenden Pixel invertiert ( mit der Komplementärfarbe) ausgegeben werden.





Nr.
Farbe
Nr.
Farbe
Nr.
Farbe
Nr.
Farbe


1
00 00 00
schwarz
9
6F 6F 6F
dgrau
17
R G B
undef
25
R G B
undef


2
00 00 FF
blau
10
FF 8F 00
orange
18
R G B
undef
26
R G B
undef


3
FF 00 00
rot
11
8F 00 FF
violett
19
R G B
undef
27
R G B
undef


4
00 FF 00
gruen
12
FF 00 8F
pink
20
R G B
undef
28
R G B
undef


5
FF 00 FF
magenta
13
00 FF 8F
lgruen
21
R G B
undef
29
R G B
undef


6
00 FF FF
cyan
14
8F FF 00
hgruen
22
R G B
undef
30
R G B
undef


7
FF FF 00
gelb
15
00 8F FF
hblau
23
R G B
undef
31
R G B
undef


8
FF FF FF
weiss
16
AF AF AF
grau
24
R G B
undef
32
R G B
undef



Die Grafik zeigt die 16 vordefinierten Farben der Standard-Farbpalette sowie deren Rot-Grün-Blauwerte (RGB)




 

Das Sende-Rahmenprotokoll
Die folgende ESC-Sequenz soll die Anzeige dazu bringen, Ihre Versionsnummer auszugeben. Sie wird als Datenblock in dem Sende-Rahmenprotokoll <DC1> an die Anzeige geschickt.



Modi zur Schreibweise von ESC-Sequenzen
Zur Angabe von ESC-Sequenzen kennt die Anzeige zwei Verfahren, die mit Binärmodus und ASCII-Modus bezeichnet werden. Im Binärmodus, der oben zu sehen ist, werden die Zeichen der ESC-Sequenz mit ihren hexadezimalen Werten zur Anzeige gesendet, jeder Parameter ist ein Byte lang.
Im ASCII-Modus kann anstelle des ESC-Codes (1Bh), das Zeichen '#' verwendet werden. Es folgen die Buchstaben, welche die ESC-Sequenz kennzeichnen. Parameter einer # -Sequenz werden ebenfalls als ASCII-Codes angehängt, müssen dann allerdings durch Trennzeichen voneinander separiert werden. Auf diese Weise können die ESC-Sequenzen in Strings untergebracht werden. Im obigen Beispiel ergäbe sich der String “#TV“.

Zum Setzen des Cursors auf Position x=15 und x=4 ergäbe sich der String .. “#TP 15,4“, der im Binärmodus 1B 54 50 0F 04 lauten würde.

Da die ESC-Sequenzen die Daten des Rahmenprotokolls darstellen, können sie aneinandergehängt werden, bis sie 255 Bytes umfassen. Um im obigen Beispiel den Versionsstring an einer bestimmten Cursorposition auszugeben, könnte folgende Zeichenkette gesendet werden ..

Binär-Modus: 1B 54 50 0F 04 1B 54 56 Länge: 8 Zeichen
ASCII-Modus: "#TP 15,4 #TV"          Länge: 12 Zeichen

In der Sprache C könnte man zur Bildung des nullterminierten ESC-Strings auch Ersatzzeichen verwenden, so dass die beiden Binär-Sequenzen dort, wie folgt aneinandergehängt werden könnte.

C-String mit Ersatzzeichen "\x1B""TP""\x0F\x04""\x1B""TV"

Dabei ist es sinnvoll, und aus Gründen die hier nicht weiter verfolgt werden sollen, Folgen von Ersatzzeichen und Folgen von ASCII-Zeichen durch “Gänsefüsschen“ einzuschliessen und aneinanderzureihen. Die obige Folge würde folgend durch den Treiber für die benutzte Schnittstelle im Sende-Rahmenprotokoll zur Anzeige gesendet.

 

 

 
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