|
|
||
![]() dESµ EA eDIP240 -TouchDisplay |
||
|
|
Dieses Modell mit dem Grafik-TouchDisplay EA eDIP240-7 kann für Ausgaben auf der grafikfähigen Anzeige mit 240 128 Pixeln benutzt werden, es kann aber auch Eingaben entgegennehmen. Hierzu ist die Anzeige mit einer klaren, durchsichtigen Folie überlagert, welche die Koordinaten an denen auf sie gedrückt wurde zurückgibt. Es unterstützt folgende Schnittstellen ..
a) zur Entwicklung von displayinternen Makros, Zeichensätzen und Bildern, über eine Entwicklungs-IDE des Herstellers Electronic Assembly RS 232
b) Zur Kommunikation mit Steuerrechnern RS 232 / RS 485: (RS485 mit Adapter im Vollduplexbetrieb) I2C-Bus: (Adresse durch Jumper wählbar) SPI-Bus: (Mode 0-3, MSB oder LSB first) |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Grafik-Touch Display EA eDIP 240-7 im Aluminium Halbschalengehäuse |
|
|
|
|
|
|
|
RS 232 / 485 - Schnittstelle Da die Anzeige über einen eigenen Mikrocontroller verfügt, der von aussen her mit Daten beschickt werden kann, besitzt die RS 232 Schnittstelle eine besondere Bedeutung.
1. Makroprogrammierung der Anzeige Mit ihr lassen sich von einem PC aus Makros zur Anzeige übertragen, welche dort in einem Flash-Speicher abgelegt werden können. Diese Daten werden auf einer kostenlosen Entwicklungsumgebung des Herstellers der Anzeige zusammengestellt. Sie umfassen eigene Bilder, selbst erstellte Zeichensätze und vorgefertigte Abläufe, welche die Anzeige automatisch ausführen soll, wenn sie über den Befehl eines Steuerrechners angestossen werden. Diese Makroprogrammierung funktioniert nur über die RS232 Schnittstelle. Bei Verwendung eines Adapters, der die RS232 Schnittstelle auf die RS422 / RS485 Norm umstellt, auch über diese. Dabei darf diese vollduplexfähige Adaption nicht mit der halbduplexfähigen RS485-Schnittstelle verwechselt werden, welche die Anzeige ebenfalls mitbringt. Die Speicherkapazität des Anzeigecontrollers wurde bei obigem Modell um 32kByte Flash-Speicher vergrössert, so dass der Anzeigecontroller auf maximale 64kByte. zurückgreifen kann. Dies ist insofern angenehm, als Bilder und Zeichensätze schnell, die im Controller verfügbaren 32kByte, überschreiten. Weiterer Speicher kann nicht angeschlossen werden.
2. Benutzerschnittstelle der Anzeige Über die RS232 Schnittstelle wie auch über die anderen oben genannten Schnittstellen, kann die Anzeige von Steuerrechnern erreicht werden um dort Ausgaben vorzunehmen bzw. Eingaben der Touch-Folie abzuholen. Dies geschieht nach Protokollvorgaben, die im Datenblatt der Anzeige genannt werden. Das Datenblatt liegt der Anzeige bei, bzw. kann von den Internetseiten des Herstellers Electronic Assembley (s.Links) heruntergeladen werden. |
|
|
|
|
|
|
|
Eigenschaften des TouchDisplay-Modells Der zentrale Baustein, das EA eDIP240 Grafik-Touchdisplay-Modul ,wurde oben bereits angesprochen. Es wird mit einer 5V Versorgungsgleichspannung betrieben, Diese kann bei obigem Modell über eine der beiden Schnittstellenanschlüsse oder eine 2,1mm Stiftbuchse zugeführt werden. Das Display verfügt über eine Hintergrundbeleuchtung, über der 240 128 Pixel in den Farben blau oder weiss platziert sind. Über der Anzeige liegt eine druckempfindliche Folie, die per Programm in Felder unterteilt werden kann. Durch Ausgaben zum Display im Bereich dieser Felder kann eine 'Beschriftung' der Eingabeflächen erfolgen. Der Druck auf eines der Felder löst eine Ausgabeaktion aus, die von einem angeschlossenen Computer ausgewertet werden kann. Als Schnittstellen zur Kommunikation mit einem Steuercomputer oder PC stehen serielle Schnittstellen nach RS232 / RS485-Norm, ein I2C-Bus oder ein SPI-Bus bereit. Durch die bereits angesprochene Makroprogrammierung eignet sich das Modell auch als Geber für Versuche mit einem der genannten Busse, z.B. bei Übungen zur Abfrage der seriellen Schnittstelle auf einem PC. Auf dem Modell wurde ebenfalls ein Piezosummer aufgebaut, der von der Anzeige angesteuert werden kann. |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Das Bild zeigt das grafikfähige TouchDisplay-Modell in Sandwichbauweise mit schwarzen Basisplatinen. |
|
|
|
|
|
|
|
Ein dritter Steckverbinder betrifft die Zuführung der 5V Versorgungs-Gleichspannung. Diese kann jedoch alternativ auch über die jeweiligen Schnittstellensteckverbindungen zugeführt werden. |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Parameter der serielle Schnittstelle RS232 / RS485 (Siehe auch [Theorie][Schnittstellen][RS232]) Ist die RS232-Schnittstelle eingeschaltet, können der Anzeige, mit der Herstellersoftware, von einem PC aus, vom Benutzer programmierte Makros übertragen werden. Steuerrechner wie die IPC@CHIP Webserver oder die MC80535 Einchipcomputer können mit ihr über den COM oder EXT Anschluss ebenfalls kommunizieren. Es werden 8 Datenbits, kein Paritätsbit, 1 Stopbit ohne Handshake übertragen.
Von den, an einem Pfostenstecker durch Jumper einstellbaren Baudraten, sind 115200 Baud voreingestellt (alle Jumper offen). Wegen des MAX232-Bausteins, ist die RS232-Schnittstelle aktiv. Durch die Verwendung eines Adapters kann diese Schnittstelle zu einer vollduplexfähigen RS485-Schnittstelle umgestellt werden.
Die seriellen Schnittstellensignale treten an dem 9pol. Sub-D Stecker heraus. Das folgende Bild zeigt weitere Einstellungsmöglichkeiten für Baudrate und RS485-Adresse (Jumper offen =1, geschlossen =0) .. |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Für die Benutzung der halbduplexfähigen RS485 Option des Displays ist keine unmittelbare Adaption vorbereitet. Ihr Enablesignal (EN485) ist an dem Pfostenstecker zusammen mit den anderen Signalen der Schnittstelle, auf TTL-Basis verfügbar. (Ihre voreingestellte RS485-Adresse ist 7 .. s.Datenblatt).
|
|
|
|
|
|
|
|
I2C-Bus Schnittstelle (Siehe auch [Theorie][Schnittstellen][I2C]) Zunächst muss der I2C-Modus durch das Aufstecken eines Jumpers auf den Pfostenstecker I2C freigegeben werden. Das Signal I2CMODE der Anzeige liegt hierdurch auf GND. Dann werden das High Nibble (BA) und das LowNibble (SA) der 8Bit I2C-Busadresse festgelegt. Die nachfolgende Tabelle zeigt, welche Adressen einstellbar sind. Zu beachten ist, dass durch die Signale BA0-2 das vollständige hohe Nibble der Adresse festgelegt wird. Die Tabelle gibt Auskunft darüber, welche hohen Adressen einstellbar sind. SA2-0 dagegen legen die einzelnen Bits der unteren Adresse fest.
Vorgaben sind die Schreib- und Leseadressen DEh und DFh. Diese entstehen, wenn alle Jumper offen bleiben, denn die zugehörigen Signalpins werden, durch interne Pull-Up Widerstände der Anzeige, ohne Jumper auf 1 gehalten. An Positionen, an denen ein Jumper gesetzt wird, lautet das zugehörige Signal 0.
Die I2C-Schnittstellensignale treten an der 4pol. Mini-DIN Buchse heraus. Über diese wird die Anzeige bei den dESµ IPC-Webservern auch mit ihrer +5V Betriebsspannung versorgt. In diesem Fall sollte an der 5V-Buchse keine Spannung angeschlossen werden.
Es ist zu beachten, dass nach dem Setzen des I2C-Jumpers der Betrieb der RS232-Schnittstelle nicht mehr möglich ist. Soll bei Entwicklungen häufig zwischen diesen beiden Schnittstellen gewechselt werden, kann man den Jumper durch einen Schalter ersetzen. Nach jedem Umschalten muss das Display neu eingeschaltet werden, um sich initialisieren zu können. |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Die Belegung ist so abgestimmt, dass bei IPC@CHIP Webservern die Übertragung der SPI-Signale über die Buchse der seriellen Schnittstelle EXT erfolgen kann, wenn bei dieser am Server der MAX 232 Baustein durch einen TTL-Adapter ersetzt wird und eine programmierte Umsteuerung der seriellen Signale zu PIO-Signalen erfolgt. Um den Modus 0 zu erreichen, mit dem der IPC arbeitet, müssen an der Anzeige die Signale DORD=CPOL=CPHA =0 per Jumper an GND gelegt werden. Das Signal SlaveSelect kann hier per Programm gesteuert werden. |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Soll die SPI-Schnittstelle über den 9pol.SUB-D Stecker erreichbar werden, so müssen die Signale SPI-Clock, MISO,MOSI und Slave Select mit einem Brückenstecker auf die 4pol. Jumperleiste gebrückt und der MAX 232-Baustein entfernt werden .. die weiteren Einstellungen wurden weiter oben erläutert. |
|
.de