Bestückungsplan

 
 
 
 

dESµ I²C LCD-Telefon-Tastaturmatrix
 









etwa Originalgröße 100*160mm        Bild ohne Beschriftung ->


 

 

 


Vorbereitung der Platine



Vor der Bestückung der Platine sollten zunächst die Leiterbahnen fettfrei gesäubert und eine eventuell vorgesehene chemische Verzinnung vorgenommen werden.

Aber auch ohne dieses Vorhaben macht es Sinn, die Leiterbahnen und die Frontseite zu reinigen. Die Filmbeschichtung auf den Leiterbahnen kann durch eine Belichtung der Schicht und durch ein erneutes Bad im Entwickler entfernt werden. Auch wenn die Filmbeschichtung durchlötet werden kann, ist es einfacher auf dem blanken Kupfer zu löten. Danach sollte zügig, ohne die Leiterbahnen unnötig mit den Fingern zu berühren, bestückt werden. Vor einer Beschichtung mit Lötlack kann das Flußmittel des Lötzinns durch einen chemischen Reiniger oder Alkohol abgewaschen werden. Dauerhaft glänzende Lötstellen sind das Resultat. Sollten nun Probleme bei der Inbetriebnahme auftreten, werden die Leiterbahnen nicht durch das braune Flußmittel verdeckt und Unterbrechungen bzw. Schlüsse sind unter einer Lupe gut zu erkennen. (Bei dESµ Platinen ist die Filmschicht bereits belichtet).



Montage der LCD und der Tastatur



Sollen die LCD-Anzeige und die Tastatur in dem vorgeschlagenen Alu-Halbschalengehäuse untergebracht werden, oder eine Deckplatine aus Pertinax bzw. Plexiglas erhalten, dann kann nach folgender Montageanleitung verfahren werden.
Zur Montage der LCD-Anzeige, müssen Abstandshalter von 6mm Höhe verwendet werden. Die Tastatur benötigt solche von 10mm Höhe. Die Verbindung beider Bauelemente mit der Platine kann mit einreihigen Steckerleisten und -Buchsen, Raster 1/10“ erfolgen oder durch Drähte, welche auf der Platine und der LCD-Anzeige bzw. Tastatur angelötet werden.
Die LED muss in einer Höhe montiert werden, so dass sie in den Deckel der Abdeckung hineinragt.

Der Schleifer des 10k/20kOhm Stellwiderstandes zur Kontrasteinstellung der LCD-Anzeige muss relativ weit am hinteren Anschlag (+5V) eingestellt werden, sonst sind keine Ausgaben zu erkennen. Nach der Inbetriebnahme erfolgt der Feinabgleich.






Die nicht bestückten Lötaugen auf der Rückseite der Platine sind entweder Brücken für den IRQ des I2C Busses, wenn ein anderes Bauelement als die Tastatur einen solchen auslösen soll, oder Positionen, an denen Pull-Up Widerstände bei anderweitiger Benutzung der Platine, eingebaut werden können. Für den hier zur Rede stehenden Zweck unterbleibt die Bestückung.


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