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- Auf dieser Platine wurden eine
LCD-Anzeige mit 4 Zeilen zu je 20 Zeichen und eine
Telefontastatur montiert. Jedes der beiden Bauelemente kann
durch ein 8Bit Tor angesprochen werden. Die zwei Tore werden
durch je einen PCF 8574 Baustein bereitgestellt. Dadurch ist die
Platine über ein 4pol. Kabel am I2C-Bus einsetzbar.
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Zielstellung dieser Platine ist die
elementare Auseinandersetzung mit den Eigenschaften von
computergesteuerten LCD-Anzeigen und matrixbasierenden
Tastaturen als Standard-Ein/Ausgabegerät.
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- LCD-Anzeige
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Die LCD-Anzeige besitzt einen eigenen
HD44780 Mikrocontroller mit Zwischenspeichern für die
Zeichendarstellung (DD-RAM) und einem Zeichengenerator, der alle
ASCII-Zeichen beinhaltet (CG-ROM). Der Anzeige wird der
ASCII-Code des auszugebenden Zeichens in zwei, 4Bit breiten
Datenportionen übergeben, um angezeigt zu werden. Die
LCD-Anzeige kann beleuchtet werden, ihre Kontrasteinstellung
wird an dem 10k-20kOhm grossen Spindelstellwiderstand
vorgenommen.
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Die Tastatur
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Die 3*4 Telefontastatur-Matrix, belegt
7Bits des zweiten PCF 8574 -Tores. Diese Matrix muss von dem
angeschlossenen Computer per Programm angesteuert und abgefragt
werden um den aktuellen Tastendruck zu erhalten. Dies ist für
den abfragenden Computer eine zeitraubende Sache, wenn das
Pollingverfahren verwendet wird. Eine zeitliche Entspannung
ergibt sich für den abfragenden Computer, wenn die Tastatur
im Fall eines Tastendrucks einen IRQ sendet und dann der
Interrupttreiber durch Polling die gedrückte Taste
feststellt.
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Das Modell lässt beide Verfahren zu
und ermöglicht so das Kennenlernen der elementaren
Methoden, den Tastendruck in einer Tastenmatrix abzufragen. Es
erklärt damit zugleich den Vorzug einer dezentralen
Intelligenz, die den abfragenden Computer von der
Tastenfelddecodierung entlasten würde.
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- Die LED
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Das letzte Bit des Tastatur-Tores ist
einer LED zugeordnet. Diese leuchtet, wenn auf dem Tor6 Bit7
eine 0 ausgegeben wird und verlöscht bei der Ausgabe eines
1 - Signals. Der Grund wird aus dem Schaltplan
ersichtlich. Da die PCF 8574-Tore nach dem Einschalten der
Spannungsversorgung hochohmige 1-Signale an ihren Ausgängen
führen, wird die LED also zunächst ausgeschaltet sein.
Sie kann dann durch eine entsprechende Programmierung
eingeschaltet werden.
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Adresseinstellung
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Beim I2C -Bus werden den Torbausteinen
durch Drahtbrücken Adressen zugeordnet. Diese können
durch Umlöten der Lötbrücken geändert werden.
Standardmässig sind bei diesem Modell die Adressen 4Eh/4Fh
(LCD-Anzeige) und 4Ch/4Dh (Tastaturmatrix) eingestellt.
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