Eigenschaften

 
 
 
 

dESµ DCF 77 -Funkuhrempfänger
 




In diesem Gehäuse befindet sich ein DCF77 Funkuhrempfänger, welcher auf der Frequenz von 77,5 KHz das Langwellen-Funkuhrsignal der Physikalisch Technischen Bundesanstalt empfängt. Der ausstrahlende Sender steht in Mainflingen bei Frankfurt, die Atomuhren auf denen dieses Signal basiert sind bei der PTB in Braunschweig zu finden.
Der Empfänger muss mit einer Spannung von 5V versorgt werden, und liefert im Sekundentakt das demodulierte und digitalisierte TTL-Sekundensignal. Dieses Signal kann einem Kleincomputer zur Decodierung der Zeitinformationen, zugeführt werden. (siehe Theorie)


 

 

 


Das linke Bild zeigt das verwendete Empfangsmodul. Es kann an einer Spannung zwischen 1,5 -15V betrieben werden und benötigt einen Strom von 3mA. Seine Ausgänge mit offenem Kollektor liefern das demodulierte und digitalisierte Sekundensignal des DCF–Senders. Das Signal wird einmal normal und einmal invertiert ausgekoppelt. Bei dem normalen Signal dauert eine Absenkung für einen LOW Digitalwert 80-120ms, für einen HIGH Digitalwert 180-220ms. Aus den 59 übermittelten Digitalwerten kann, wie in der Theorie beschrieben, die Uhrzeit, das Datum, der Wochentagname, usw. ermittelt werden. Um den besten Empfang zu erhalten sollte die Breite der Ferritantenne in Richtung Frankfurt zeigen. Die Lage der Antenne im Plastikgehäuse ist auf dem Gehäuse durch den schwarzen Strich gekennzeichnet.

Zum Betrieb dieses Moduls als dESµ-Funktionsmodell, wurde ihm am nicht invertierten DCF-Signalausgang ein Pull-Up Widerstand von 10kOhm hinzugefügt, sowie eine Leuchtdiode am invertierten Ausgang. Diese blinkt im Sekundentakt, sobald die Versorgungsspannung von 5V angeschlossen wurde .. und sofern ein Empfang besteht. Liegt eine Spannung am Modul an und flackert die LED, oder ist dauerhaft ein- oder ausgeschaltet, so fehlt der Empfang, oder ist mangelhaft. Bei einem guten Empfang, und wenn man genau hinsieht kann man erkennen, wann die Absenkung 100, bzw. 200ms andauert und ebenfalls den Zwei-Sekundenaussetzer wenn die Minutenmarke erreicht wurde. Farben der Anschlussleitungen und zugeordnetes Signal ...

gelb- DCF-Signal, weiss- 5V, braun- GND  

Auch wenn der Empfänger relativ sensibel ist, muss auf eine gute Empfangslage geachtet werden. In Büro- oder Schulräumen mit Blechwänden, oder Wohnräumen mit aluminiumbeschichteten Isolationsmaterialien in den Wänden kann ein Empfang ausbleiben (Faradayscher Käfig). In diesen Fällen muss ein geeigneter Ort zur Platzierung des Moduls gesucht werden. Es besitzt aus diesem Grund eine 1,3m lange Zuleitung.
Die Enden dieser Zuleitung sind für Tore der dESµ-Rechner, auf einen 25pol Sub-D Stecker geführt. Damit kann das Modul an jedem beliebigen Tor eines SC12- oder MC80535-Rechners betrieben werden. Wer das Modul an den Stiftleisten eines Rechners anschliessen will, muss die Posthaube öffnen und die Kabel von dem 25pol Sub-D Stecker abziehen. Wegen der verwendeten Aufsteckbuchsen für Pfostenstecker ist es nun für unmittelbar an den Stiftleisten verwendbar. Durch Umstecken der DCF-Signalleitung im Sub-D Stecker kann auch das Torbit, das zum Empfang benutzt werden soll, verändert werden. Voreingestellt ist Tor A.7





Zur Decodierung der Funkuhrsignale siehe Theorie =>


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