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to edit ist englisch und bedeutet Text
herausgeben oder anfertigen. Texteditoren sind in der
Computertechnik also Schreibprogramme.
Als ASCII-Texteditor bezeichnet man dabei
ein sehr einfaches Schreibprogramm, welches einen weitgehend
unformatierten Text erstellt, der nur aus Zeichen des ASCII-Code
besteht. Hier und da sind auch die Zeichen des
ANSI-Zeichensatzes eingeschlossen, der für
deutschsprachigen Text die Umlaute Ä,Ö,Ü,ä,ö,ü,ß
enthält.
Ein Vorteil von ASCII-Texten ist, dass sie
computerübergreifend von nahezu jedem anderen
Schreibprogramm geladen und verändert werden können.
Sie sind also gut zum schnellen Austausch ohne Hilfsmittel
geeignet. Nachteilig ist ihre spartanische Formatierung, die nur
auf wenigen Steuerzeichen des ASCII-Code beruht.
Weit verbreitet sind ASCII-Texteditoren in
den Entwicklungsumgebungen (IDEs) von Programmiersprachen. Die
Quelltexte dieser Sprachen bestehen in der Regel aus reinem
ASCII-Text, da die Übersetzerprogramme wie Compiler und
Assembler keine andere Textform akzeptieren und übersetzen
können. Hier sind schon die deutschen Umlaute
ausgeschlossen.
Trotz des Bestrebens der
Office-Textverarbeitungsprogramme, mit einer unüberschaubaren
Vielfalt von Funktionen Texte bunt und exotisch zu gestalten,
ist es jedem dieser Programme möglich, den erstellten Text
auch als ASCII-Text zu exportieren. Man kann also Quelltexte für
Programmen auch mit ihnen schreiben. Aber Achtung, alle Mühen
der Anordnung des Textes, also die Formatierung gehen bei diesem
Export verloren. Dafür kann man den Text nun wieder mit
jedem einfachen ASCII-Texteditor laden.
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