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| .. Stichwort: ASCII-Code -Erklärung | ||
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ASCII
-American Standard Code for Information Interchange
Der
ASCIIcode weist Buchstaben, Ziffern, einer Anzahl Sonder- und
Steuerzeichen des amerikanischen Sprachbereichs, Codezahlen zu.
Gelangt die zur Codezahl gehörende Bitkombination zu einem
ASCIIcode-fähigen Ausgabegerät, werden die
Bitkombinationen von dem Geräte so verarbeitet, dass sie
wieder Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen darstellen. Geräte
dieser Art sind zum Beispiel Bildschirme und Drucker. Quellen des
ASCIIcodes sind vorzugsweise die Tastaturen von Computern. Drückt
man bei einer PC-Tastatur auf eine Taste, wird dieser Tastendruck
von einer Logikschaltung erkannt und in einen SCAN-Code
(Abtastcode) umgewandelt. Im Computer wird dem SCAN-Code der
ASCIIcode zugeordet, dann verarbeitet er den Code und überträgt
ihn gegebenenfalls zu einem Ausgabegerät.
Da der ASCIIcode bei der postalischen Datenfernübertragung (Fernschreiber) seinen Ursprung hat, enthält er eine Reihe Bitkombinationen, mit denen sich die Übertragungsgeräte untereinander verständigen konnten, ohne gleich drucken zu müssen. Diese Bitkombinationen werden Controlcodes genannt (Abkürzung für Control = CTRL). Ihre Bedeutung ist unten genannt. In Anlehnung an deutsche Tastaturen müsste man diese Codes, Steuerzeichen oder Steuercode nennen, denn sie können über die Taste [Strg] (Steuerung) erreicht werden. Der ASCIIcode ist als 7-Bit Code definiert. Dementsprechend können insgesamt 128 Zeichen verschlüsselt werden. Heutige Computersysteme arbeiten mit 8-Bit, so dass 128 weitere Bitkombinationen nicht belegt sind. Diese zusätzlichen 128 Kombinationen kann jeder Anwender des ASCIIcode frei verwenden. IBM wies den freien Bitkombinationen bei seinem Betriebssystem DOS weitere Zeichen zu, die man den IBM-Sonderzeichensatz nennt. Das Betriebssystem Windows von Microsoft veränderte die Belegung, man spricht hier vom Windows-Zeichensatz. Ein weiterer Versuch diese Zeichen zu definieren wurde von American National Standards Institute (ANSI) vorgenommen und führte zum ANSI-Zeichensatz. Die IBM-Sonderzeichen bzw. die Windows-Zeichen sind durch die logische 1 im 8.Bit *) des Code-Bytes gekennzeichnet. Sie umfassen insbesondere internationale Sonderzeichen. Für Deutschland sind das die Zeichen (ä,ö,ü,Ä,Ö,Ü,ß), die im ASCII-Code nicht vorkommen. Dort werden nur Zeichen genannt, die aus historischen Gründen dem amerikanischen Zeichenbedarf entsprechen. Bei einem neueren Codesatz, dem Unicode, wurde der ASCII-Code in den unteren 7 Bits (mit führender 0) ebenfalls beibehalten. Hier weist die 1 im höchsten Bit darauf hin, dass ein zweites Byte zum Erhalt des vollständigen Zeichencodes eingelesen werden muss. *) Hier wurden die Bits mit 1 beginnend, nummeriert. |
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| Eigennamen der Steuerzeichen des ASCII-Codes Die CTRL, oder bei deutschen Tastaturen STRG-Codes, sind von einer Tastatur aus erreichbar, indem man die [CTRL] bzw. [Strg] -Taste drückt und zudem den, in der ASCII-Tabelle angegebenen Buchstaben. Ob ein Programm darauf reagiert hängt von dessen Programmierung ab. Das Steuerzeichen ESC besitzt eine eigene Taste, die [Esc] beschriftet ist, ebenso die Zeichen BS [<--] und CR [-^]. Das Steuerzeichen CR wird durch die [ENTER] oder auch [RETURN] -Taste erzeugt, das Zeichen BS durch die darüberliegende [Rückwärts-Löschtaste]. Die nachfolgende Tabelle nennt die Namen der Steuerzeichen und ihre ehemalige Funktion bei der Datenfernübertragung. Werden die Zeichen als Steuerzeichen in einem Programm benutzt, halten sich Programmierer soweit wie möglich an die überlieferte Bedeutung, .. müssen das aber nicht tun. | ||
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Bez |
Bezeichnung |
Bedeutung |
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NUL |
Null |
Null |
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SOH |
Start of Heading |
Beginn des Übertragungskopfes |
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STX |
Start of Text |
Beginn der Textübertragung |
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ETX |
End of Text |
Ende der Textübertragung |
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EOT |
End of Transmission |
Ende der Datenübertragung |
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ENQ |
Enquing |
Anfrage |
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ACK |
Acknowledge |
Bestätigung |
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BEL |
Bell |
Lasse die Klingel erschallen |
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BS |
Backstep (-space) |
Druckwagen einen Schritt zurücksetzen |
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HT |
Horizontal Tabulation |
Sprung zur nächsten Tabulatorposition |
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LF |
Line Feed |
Zeilenvorschub |
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FF |
Form Feed |
Seitenvorschub |
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CR |
Carriage Return |
Wagenrücklauf auf erste Position |
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SO |
Shift Out |
Rückschalten der Wirkung von SI |
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SI |
Shift In |
Dauerumschaltung |
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DLE |
Data Link Escape |
Datenverbindungsumschaltung |
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DC |
Device Control |
Gerätesteuerung (DC1- DC4 4 Signale) |
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NAK |
Negative Acknowledge |
Negative Bestätigung |
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SYN |
Synchronus Idle |
Synchronisations- Leerlauf |
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ETB |
End of Transmission Block |
Ende des Übertragungsblocks |
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CAN |
Cancel |
annullieren, zurücknehmen |
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EM |
End of Medium |
Datenträgerende |
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SUB |
Substitute |
Ersetzen |
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ESC |
Escape |
Umschalten, entkommen |
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FS |
File Seperator |
Trennzeichen zwischen Dateien |
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GS |
Group Seperator |
Trennzeichen zwischen Datengruppen |
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RS |
Record Seperator |
Trennzeichen zwischen Datensätzen |
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US |
Unit Seperator |
Trennzeichen zwischen Dateneinheiten |
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SPC |
Space, Blank |
Leerzeichen (ist kein Steuerzeichen) |
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DEL |
Delete |
Löschzeichen (ist kein Steuerzeichen) |
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.de