Theorie
 
 
 
 
 
Computertechnik
 
 
 
 
 
.. Stichwort: Methoden GET, HEAD, POST
 
 
 
 
 

 
 
 
 

 

Als HTTP Request Methode bezeichnet man die Beschreibung des Datenumfangs und des Weges, auf dem vom Client angeforderte oder zurückgesendete Daten, den Server und dann einen CGI-Handler (Programmteil zur Erstellung dynamischer HTML-Seiten) erreichen.
 
Beim IPC@CHIP gibt es die Methoden GET, HEAD und POST.

 

 

 

 

 

Die GET -Methode
Mit der GET-Methode kann ein Client eine Ressource bei dem Server anfordern, die der Server folgend zum Client zurückübertragen soll. Wenn alles gut geht, erhält der Client einen Response-Message (Antwort vom Server), die aus einem Header (den Kopfdaten) und einem Body (den Nutzdaten) besteht, wobei die angeforderte Ressource in dem Body steht. Man sagt zu diesem Body auch Entitiy-Body.
Die GET-Methode wird von Browsern und Links benutzt, und kann auch von Formularen auf HTML-Seiten verwendet werden.
Die Query-Parameter (Query =Fragezeichen), also mögliche Parameter, die bei der Nachfrage zum Server gesendet werden sollen, werden durch ein Fragezeichen getrennt, an die URL angehängt. Sie sind bei Browsern typischerweise in der Adresszeile sichtbar. (siehe auch URL) Wenn ein Server die URL empfängt, trennt er alles hinter dem Fragezeichen ab und übergibt diese Angaben in den QUERY_String. Dieser heisst beim IPC@CHIP fArgumentBuffer und ist in einer Struktur der Datei cgi.h deklariert. Das Vorderteil der URL wird zum Auffinden der Ressource benutzt.

 

 

 

 

 

Die HEAD -Methode
Die Head-Methode entspricht der Get-Methode. Allerdings besteht die Respsonse-Message (Antwort des Servers) nur aus einem Header ohne die Ressource selber. Auf diese Weise kann ein Client schnell und ohne aufwendige Übertragung der Daten der Resource feststellen, ob eine Ressource vorhanden ist, und welche Eigenschaften diese besitzt. z.B. Umfang der Daten der Ressource,
Typ der Daten, usw..

 

 

 

 

 

Die POST -Methode
Mit der Post-Methode können Daten von einem Client zum Server gesendet werden. Üblicherweise sind dies Daten aus Formularen einer Html-Seite. Diese Daten werden anders als bei GET nicht an die URL im Request-Header (Nachfragekopf) angehängt, sondern in einem eigenen Datenbody übertragen. Das ermöglicht die Übertragung grösserer Datenmengen als sie der Query-String normalerweise aufnehmen kann, (Unix-Server öffnen für diese Daten eine eigene Datei beim Empfang.) zudem sind die Daten nicht mehr in der Kopfzeile eines Browsers sichtbar, was bei Passworten peinlich wäre. Beim IPC@CHIP befinden sich die Parameterdaten, wie bei GET, wieder im fArgumentBuffer, der wie bereits erwähnt in einer Struktur der Datei cgi.h deklariert ist.

Beim IPC@CHIP muss dem HTTP-Server die Empfangsmethode bei der Installation der CGI-Funktion mitgeteilt werden. Dabei ist zu beachten, dass wie erklärt Browser und Links wie <A HREF = ..>, bei der Seitennachfrage die Methode GET benutzen. Erst bei den <FORM>-Tags einer Html-Seite kann die Methode auf POST gewechselt werden. Es müssen also zur Anwendung von POST zwei HTML-Seiten bereitstehen. Die erste, welche die Seite mit den POST-Formularen startet, und deren Übergabeparameter der Server bei der Client-Nachfrage mit GET decodieren kann, sowie eine zweite Seite, welche in <FORM ACTION= .. > genannt wird, und welche die Übertragung der Formulardaten über die POST-Methode ausführt.

 

 

 

 

 

Es gibt noch weitere Methoden, die jedoch nicht beim IPC@CHIP angewendet werden können. So PUT, DELETE und OPTIONS.
 
PUT:            Es werden vom Client ein Header und ein DatenBody gesendet, die auf dem Server dazu führen, das die Daten des Bodys bei ihm unter dem Namen der Ressource abgelegt werden. Es können sowohl alte Ressourcen überschrieben, als auch neue angelegt werden.
 
DELETE:     Die von Client genannte Ressource wird auf dem Server gelöscht.
 
OPTIONS:  Hierhinter verbirgt sich eine Anfrage des Clients, welche Möglichkeiten eine Ressource beinhaltet.

 

 

 

 

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