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Rot |
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Grün |
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Blau |
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| Die Abstufung der Farben geschieht in der digitalen Welt durch die Zuordnung von Zahlen zu der Intensität einer der drei Farben. Benutzt man für eine Farbe ein Byte, so sind 28=256 Abstufungen pro Farbe möglich, wobei 0 die geringste Intensität und 255 (FFh) die höchste Intensität kennzeichnet.. Die Anzahl der möglichen Farben ergibt sich in einem solchen Farbraum zu 256*256*256 = 16.777.216 Farben pro Pixel. (andere Farbräume sind möglich, und werden technisch auch genutzt. So gibt es solche mit 65535 Farben und andere mit nur 32 Farben pro Kanal). Als Pixel wird ein Farbpunkt bezeichnet, in dem die drei Farben vereint sind. | ||
| Komplementärfarben Überlagert man nun zwei der Farben bei gleicher maximaler Intensität, so ergeben sich die nachfolgend gezeigten Farben. Man bezeichnet sie als Komplementärfarbe zu der fehlenden (ausgeschalteten) Farbe. Es ergeben sich folgende Komplementärfarben zu den RGB-Grundfarben .. |
| Intensität | Resultat | Farbname | Komplementärfarbe zu | |||||
| Rot | Grün | Blau | --------------- | -------------------------------------- | ---------------------------------------- | |||
| 00 | FF | FF | 00FFFF | [C] Cyan | [R] Rot | |||
| FF | 00 | FF | FF00FF | [M] Magenta | [G] Grün | |||
| FF | FF | 00 | FFFF00 | [Y] Yellow / Gelb | [B] Blau | |||
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Das Komplementärmodell wird als
CMY-Farbmodell bezeichnet und bei Druckern benutzt.
Komplementärfarben gibt es für jeden Farbwert. Im
digitalen RGB-Modell ergibt sich die Komplementärfarbe indem
der jeweilige RGB-Wert invertiert wird. Einsen werden zu Nullen
und umgekehrt.
Graustufen Interessant ist es dabei, dass die maximale Intensität aller drei Farben zusammen, das hellste Weiß ergeben, und die gleichmäßige Abstufung der Intensität aller drei Farben, dunkler werdende Grautöne, bis hin zum Schwarz. Dabei umfassen die Grautöne zusammen mit Weiß und Schwarz, die in dieser Palette Sonderfälle des Grau sind, 256 Schattierungen. Beispiele .. |
| Intensität | Resultat | Bezeichnung | ||||||
| Rot | Grün | Blau | ---------------- | ----------------------------------------- | ||||
| FF | FF | FF | FFFFFF | hellstes Weiss | ||||
| C0 | C0 | C0 | C0C0C0 | helles Grau | ||||
| 80 | 80 | 80 | 808080 | mittleres Grau | ||||
| 40 | 40 | 40 | 404040 | dunkles Grau | ||||
| 00 | 00 | 00 | 000000 | tiefstes Schwarz | ||||
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Farbpaletten Nun können hier nicht alle 16Mio. Farben dargestellt werden. Die nachfolgenden Paletten zeigt noch einige Beispiele wobei jeweils ein Farbanteil konstant gehalten wurde. Die in den Farben angegebenen Zahlen sind hexadezimal zu interpretieren .. |
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Rot konstant |
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B / G |
000000 |
001F00 |
003F00 |
005F00 |
007F00 |
009F00 |
00BF00 |
00DF00 |
00FF00 |
|
|
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000000 |
FF0000 |
FF1F00 |
FF3F00 |
FF5F00 |
FF7F00 |
FF9F00 |
FFBF00 |
FFDF00 |
FFFF00 |
|
|
|
00001F |
FF001F |
FF1F1F |
FF3F1F |
FF5F1F |
FF7F1F |
FF9F1F |
FFBF1F |
FFDF1F |
FFFF1F |
|
|
|
00003F |
FF003F |
FF1F3F |
FF3F3F |
FF5F3F |
FF7F3F |
FF9F3F |
FFBF3F |
FFDF3F |
FFFF3F |
|
|
|
00005F |
FF005F |
FF1F5F |
FF3F5F |
FF5F5F |
FF7F5F |
FF9F5F |
FFBF5F |
FFDF5F |
FFFF5F |
|
|
|
00007F |
FF007F |
FF1F7F |
FF3F7F |
FF5F7F |
FF7F7F |
FF9F7F |
FFBF7F |
FFDF7F |
FFFF7F |
|
|
|
00009F |
FF009F |
FF1F9F |
FF3F9F |
FF5F9F |
FF7F9F |
FF9F9F |
FFBF9F |
FFDF9F |
FFFF9F |
|
|
|
0000BF |
FF00BF |
FF1FBF |
FF3FBF |
FF5FBF |
FF7FBF |
FF9FBF |
FFBFBF |
FFDFBF |
FFFFBF |
|
|
|
0000DF |
FF00DF |
FF1FDF |
FF3FDF |
FF5FDF |
FF7FDF |
FF9FDF |
FFBFDF |
FFDFDF |
FFFFDF |
|
|
|
0000FF |
FF00FF |
FF1FFF |
FF3FFF |
FF5FFF |
FF7FFF |
FF9FFF |
FFBFFF |
FFDFFF |
FFFFFF |
|
|
Grün konstant |
|
|
B / R |
000000 |
1F0000 |
3F0000 |
5F0000 |
7F0000 |
9F0000 |
BF0000 |
DF0000 |
FF0000 |
|
|
|
000000 |
00FF00 |
1FFF00 |
3FFF00 |
5FFF00 |
7FFF00 |
9FFF00 |
BFFF00 |
DFFF00 |
FFFF00 |
|
|
|
00001F |
00FF1F |
1FFF1F |
3FFF1F |
5FFF1F |
7FFF1F |
9FFF1F |
BFFF1F |
DFFF1F |
FFFF1F |
|
|
|
00003F |
00FF3F |
1FFF3F |
3FFF3F |
5FFF3F |
7FFF3F |
9FFF3F |
BFFF3F |
DFFF3F |
FFFF3F |
|
|
|
00005F |
00FF5F |
1FFF5F |
3FFF5F |
5FFF5F |
7FFF5F |
9FFF5F |
BFFF5F |
DFFF5F |
FFFF5F |
|
|
|
00007F |
00FF7F |
1FFF7F |
3FFF7F |
5FFF7F |
7FFF7F |
9FFF7F |
BFFF7F |
DFFF7F |
FFFF7F |
|
|
|
00009F |
00FF9F |
1FFF9F |
3FFF9F |
5FFF9F |
7FFF9F |
9FFF9F |
BFFF9F |
DFFF9F |
FFFF9F |
|
|
|
0000BF |
00FFBF |
1FFFBF |
3FFFBF |
5FFFBF |
7FFFBF |
9FFFBF |
BFFFBF |
DFFFBF |
FFFFBF |
|
|
|
0000DF |
00FFDF |
1FFFDF |
3FFFDF |
5FFFDF |
7FFFDF |
9FFFDF |
BFFFDF |
DFFFDF |
FFFFDF |
|
|
|
0000FF |
00FFFF |
1FFFFF |
3FFFFF |
5FFFFF |
7FFFFF |
9FFFFF |
BFFFFF |
DFFFFF |
FFFFFF |
|
|
Blau konstant |
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|
G / R |
000000 |
1F0000 |
3F0000 |
5F0000 |
7F0000 |
9F0000 |
BF0000 |
DF0000 |
FF0000 |
|
|
|
000000 |
0000FF |
1F00FF |
3F00FF |
5F00FF |
7F00FF |
9F00FF |
BF00FF |
DF00FF |
FF00FF |
|
|
|
001F00 |
001FFF |
1F1FFF |
3F1FFF |
5F1FFF |
7F1FFF |
9F1FFF |
BF1FFF |
DF1FFF |
FF1FFF |
|
|
|
003F00 |
003FFF |
1F3FFF |
3F3FFF |
5F3FFF |
7F3FFF |
9F3FFF |
BF3FFF |
DF3FFF |
FF3FFF |
|
|
|
005F00 |
005FFF |
1F5FFF |
3F5FFF |
5F5FFF |
7F5FFF |
9F5FFF |
BF5FFF |
DF5FFF |
FF5FFF |
|
|
|
007F00 |
007FFF |
1F7FFF |
3F7FFF |
5F7FFF |
7F7FFF |
9F7FFF |
BF7FFF |
DF7FFF |
FF7FFF |
|
|
|
009F00 |
009FFF |
1F9FFF |
3F9FFF |
5F9FFF |
7F9FFF |
9F9FFF |
BF9FFF |
DF9FFF |
FF9FFF |
|
|
|
00BF00 |
00BFFF |
1FBFFF |
3FBFFF |
5FBFFF |
7FBFFF |
9FBFFF |
BFBFFF |
DFBFFF |
FFBFFF |
|
|
|
00DF00 |
00DFFF |
1FDFFF |
3FDFFF |
5FDFFF |
7FDFFF |
9FDFFF |
BFDFFF |
DFDFFF |
FFDFFF |
|
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|
00FF00 |
00FFFF |
1FFFFF |
3FFFFF |
5FFFFF |
7FFFFF |
9FFFFF |
BFFFFF |
DFFFFF |
FFFFFF |
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Additive Farbmischung
Bei dem oben vorgestellten RGB-Farbmodell
liegt eine additive Farbmischung vor. Die drei benutzten
Grundfarben leuchten aktiv, werden also durch Lichtquellen
erzeugt. Das menschliche Auge empfängt das Licht und
verschmilzt über seine (RGB) Zäpfchen die
Lichteindrücke zu der jeweilige Mischfarbe, wenn die
farbigen Punkte genügend dicht, also nicht mehr auflösbar,
beieiander liegen.
Subtraktive Farbmischung Die verwendeten Substanzen, die üblicher Weise als 'Farben' angesprochen werden, leuchten nicht von sich aus. Erst wenn Licht auf sie fällt, entwickelt sich ihre farbliche Eigenschaft. Ist das auf die Substanzen einfallende Licht weiß, enthält es also die Spektralfarben in gleicher Menge, so werden die Farbsubstanzen Teile des Lichts verschlucken (absorbieren) und in Wärmeenergie überführen. Ein anderer Teil des Lichts wird reflektiert. Ist der reflektierte Teil gerade das rote Licht, so spricht man von 'roter Farbe'. Entsprechendes gilt für die anderen Farbsubstanzen. Die subtraktive Farbmischung ist bei farbigen Druckvorgängen (auf Papier) vorzufinden und basiert in der Digitaltechnik auf den Komplementärfarben des RGB-Farbmodells, den CMY-Farben (Cyan, Magenta, Yellow). Diese Farben befinden sich auch in den Tintenpatronen der Drucker. Durch die Mischung dieser Farben kann wiederum ein weiter Farbraum aufgespannt werden, in dem jedoch die Farbe weiß fehlt. Die Farbe schwarz ist theoretisch herstellbar, verkommt aber in der Regel zu einem dunklen braun, weshalb sie in einem gesonderten Druckkopf zusätzlich enthalten ist so dass man von dem CMYK-Farbmodell spricht. Im einzelnen ergeben sich bei der subtraktiven Farbmischung aus .. Cyan und Magenta => Blau, Cyan und Yellow => Grün, Magenta und Yellow => Rot Beispiel: Cyan+Magenta => 00FFFF & FF00FF = 0000FF => Blau Um die Farbe weiß im CMY-Farbmodell zu erhalten, muss das Blatt auf dem gedruckt werden soll die Farbe weiß besitzen, denn aus dem RGB-Modell leitet sich aus dem Komplement von FFFFFF -> 000000 her. Das bedeutet Cyan ist 0, Magenta und Yellow sind ebenfalls 0, werden also nicht aufgetragen. Wenn es nun etwas weiß leuchten soll, muss der Hintergrund die Farbe besitzen. Umgekehrt gilt für schwarz RGB 000000 im Komplementärmodell CMY FFFFFF, also alle drei Farben gleichmäßig auftragen. Aus Gründen, welche die verwendeten Substanzen betreffen, entartet das 'schwarz' aber eher zu einem dunklen braun' weshalb wie bereits angemerkt, bei Druckern noch eine zusätzliche Farbsubstanz mit schwarzer Farbe vorhanden ist. Interessante Beleuchtungseffekte lassen sich aus dieser Theorie ebenfalls ableiten. Wird eine Farbsubstanz mit einem Licht beleuchtet, welches sie absorbiert und nicht reflektiert, so muss die Farbe schwarz erscheinen. In gleicher Weise lassen sich bei Mischfarben Farbverfälschungen herbeiführen. |
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| *) ultra und infra sind beides lateinische Vorsilben, die jenseits von (ultra) und unterhalb von (infra) bedeuten. Für elektromagnetische Wellenlägen in diesen Bereichen besitzt das Auge keine Sensorik. |
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