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- Der Begriff Server bedeutet Diener und
beschreibt ein Computerprogramm, das einem zweiten Computer
einen Dienst erweisen kann. So liefert beispielsweise ein
HTTP-Server Daten an andere Computer im Netzwerk, die dort mit
einem Browser angezeigt werden können. Der zweite Computer
wird dann als Client (Klient-Auftraggeber) angesprochen.
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Missverstanden wird der Begriff oftmals,
weil auch die Computer auf denen diese Programme laufen und
diesen Dienst letztendlich verrichten als Server bezeichnet
werden. So kann ein Computer durch mehrere Programme die auf ihm
ausgeführt werden, in sehr unterschiedlicher Weise zum
Server werden. (wobei er gleichzeitig auch Client sein kann)
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In der Folge sind einige im Netzwerk oft
benutzte Dienstleitungen aufgeführt.
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- DHCP-Server
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DHCP kommt von Dynamic Host Configuration
Protocol. Dahinter verbirgt sich
ein Programm, welches anderen Computern im Netzwerk, IP-Adressen
zuweist. Läuft der DHCP-Server und wird ein zweiter
Netzwerkcomputer eingeschaltet, meldet sich dieser beim
DHCP-Server an und erhält von ihm eine IP-Adresse. Diese
ist in dem zur Rede stehenden Netzwerk einzigartig. Das ist
wichtig, denn über die IP-Adressen werden die einzelnen
Computer eines Netzwerks unterschieden. DHCP-Server ersparen es
einem Netzwerkadministrator, jedem Computer im Netzwerk eine
festgelegte IP-Adresse zu vergeben. Die vom DHCP-Server
vergebenen IP-Adressen nennt man dynamische Adressen. Jeder PC
der diesen Dienst nutzen soll, muss so eingestellt werden, dass
er bei seinem Start den DHCP-Server kontaktiert. Er erhält
dazu dessen IP-Adresse und dazu die Anweisung, diese beim Start
auszugeben.
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DNS-Server
Computer
in einem Netzwerk können nur über ihre IP-Adresse
angesprochen werden. Die ihnen häufig zugeordneten Namen
verstehen sie nicht und sie würden auch nicht auf diesen
reagieren. Dennoch ist es den Menschen einfacher sich
beispielsweise den Namen www.ipc.GoBlack.de zu merken, als die
zugeordnete IP-Adresse 192.168.0.10. ... die sich zudem noch
ändern kann.
Domain-Name-Server
(DNS), besitzen Listen der im Netzwerk vorhandenen Computer. In
diesen sind die Namen der Computer und deren IP-Adresse
eingetragen.
Mit
Hilfe solcher Listen ist es möglich, Computer über
einen Namen anzusprechen, ohne sich deren IP-Nummer merken zu
müssen.
Damit
ein Browser dem ein Name übergeben wurde, die zugehörige
IP-Adresse findet wendet er sich im ersten Schritt an einen
DNS-Server. Die IP-Adresse eines oder mehrerer solcher Server
wurden ihm bei der Anmeldung am Internet mitgeteilt. Der
DNS-Server sieht nun in seiner Liste nach, welche IP-Adresse zu
dem genannten Namen gehört und gibt sie an den Browser
zurück. Jetzt erst kann der Browser den gewünschten
Rechner ansprechen. Der Benutzer bemerkt von diesem Vorgang
normalerweise nichts.
Das
grundsätzlich Verfahren der Namensauflösung zu einer
IP-Adresse ist schnell eingängig. Im Internet verbirgt sich
hierhinter, bei den Millionen Computern die an ihm angeschlossen
sind, aber eine erhebliche Infrastruktur. Bei diesen sind die
Top-Level-Domains wie .de, .com, .uk usw. von erheblichem Wert.
Hinter jeder verbirgt sich eine Organisation, welche die
vergebenen Namen und die zugehörigen IP-Adressen sammelt.
Für die Top-Level-Domain .de ist dies der Registrar DENIC eG
den man unter www.denic.de
erreicht.
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- GATEWAY oder ROUTER
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Gateways oder Router sind Server im
Netzwerk, die den Datentransfer zwischen zwei nicht unbedingt
kompatiblen Teilnetzwerken oder Netzwerkinseln ermöglichen.
Der Gateway packt die ankommenden Daten des einen Netzes in
Pakete um, die im zweiten Netzwerk gebräuchlich sind und
dort transportiert werden können.
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Durch Gateway-Server können sich also
Computer unterschiedlichster Netzwerke miteinander unterhalten.
Das ist insbesondere im World Wide Web (www) wichtig, denn hier
gibt es viele software- und hardwaremässig stark
voneinander abweichende Netzwerke.
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Am augenfälligsten sind die
heimischen GatewayServer oder Router, welche die Computer des
privaten Netzwerks, z.B. über das Telefon- Netzwerk, mit
dem Computer eines Providers verbinden, der am Internet
angeschlossen ist.
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- Firewall-Server
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Firewall- oder Brandschutz-Server sollen
den missbräuchlichen Übergriff von einem Netzwerkteil
in einen zweiten verhindern. Im Besonderen soll verhindert
werden, dass Daten auf privaten PCs unberechtigten Dritten
(Hackern) zugänglich werden. Hierzu kann beispielsweise
bestimmt werden, dass alle von aussen kommenden Datennachfragen
abgewiesen werden und nur die Daten von aussen durchgelassen
werden, die der Benutzer (z.B. beim Surfen im Internet)
angefordert hat.
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Selbst wenn der private PC eigene Dienste
anbietet, können diese auf ein, in Bezug auf die Sicherheit
vertretbares Mass reduziert werden. So kann etwa angegeben
werden, dass nur ein bestimmter externer Computer auf die Daten
des privaten PC zugreifen darf, oder das bestimmte Computer oder
Computergruppen das nicht dürften. Desweiteren können
die Zugriffsports verändert werden oder nur bestimmte
Zugriffsprotokolle zugelassen werden.
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- PROXY-Server
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Dieser Server wird in lokalen Netzwerken
(LAN's) benutzt, um mehreren Computern den Zugang, in ein
zweites Netzwerk, zumeist das Internet, zu ermöglichen. Der
Proxy-Server, merkt sich dabei welche Anfrage einer der an ihm
angeschlossenen Computer stellte, übergibt diese in das
zweite Netz und wenn die Antwort erscheint sendet er sie
zielrichtg an den fragenden Computer zurück. Proxyserver
bilden dabei eine Barriere gegen Angriffe von außen, was
man Firewall nennt. Die Verbindung des Proxy zum zweiten Netz
ist normalerweise eine Point to Point (PPP)-Verbindung. (siehe
weiter unten)
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- PPP- Server
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PPP-Server oder Punkt zu Punkt-Server
benutzen das Point to Point Protocol (PPP). Dieses kann über
eine serielle Schnittstelle und normalerweise über das
TCP/IP Protokoll als Träger, die Verbindung zu einem
zweiten Computer herstellen. Dabei sind nur die beiden Computer
miteinander verbunden.
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Die zur Zeit bekannteste PPP-Verbindung
ist die über das Telefonnetz. Bei ihr werden die digitalen
Signale des Computers über ein Modem in analoge Signale des
Telefonnetzes gewandelt und von einem zweiten Modem empfangen.
Dieses wandelt die Telefonsignale in digitale Signale zurück,
so dass der zweite Computer mit dem ersten verbunden ist.
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Die Modem-Telefon-Modem Strecke muss nicht
zwingend vorhanden sein. Es können andere
Übertragungstechniken und -Strecken benutzt werden, wie
beispielsweise das Netzwerk der Elektrizitätsversorger,
Satellitenverbindungen oder Funktechniken. Im einfachsten Fall
reicht die Verbindung der beiden seriellen Schnittstellen.
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PPP-Verbindungen sind bidirektional was
bedeutet, dass beide Computer senden und empfangen können.
Im Internet, bei dem der heimische PC vorrangig der Empfänger
ist, spricht man von ihm als Client, während der sendende
Computer des ISP (Internet Service Provider) als Server
angesprochen wird.
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- HTTP-Server
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Dieser Server versendet Daten an einen
nachfragenden Client und verwenden dabei das HyperText
TransferProtocol. Typischerweise bestehen diese Daten aus
Texten, die in der Sprache HTML (Hypertext Transfer Markup
Language) angefertigt wurden, allerdings können über
das HTT-Protokoll auch andere Dateiformate (Inhaltstypen,
Mimetypen) übertragen werden, wie Bilder .gif, .jpg,
Audio.wav, Video.mov usw.
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Die HTTP-Sever stehen am Ende der oben
aufgeführten Liste von Servern, und sind normalerweise das
Ziel der Benutzer von Netzwerken. Diese haben auf ihrem Rechner
ein Browserprogramm gestartet, was die Daten darstellen kann,
welche der HTTP-Server ihnen zurücksendet.
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Üblicherweise reagieren die
HTTP-Server auf die Anfragen der Clients sehr flexibel. In den
meisten Fällen erreicht sie nur ihre eigene IP-Adresse ohne
dass dieser mitgegeben wurde, welche Daten eigentlich
zurückgesendet werden sollen. In diesem Fall sendet der
HTTP-Server eine Startdatei aus seinem Rootverzeichnis. Diese
enthält typischerweise Hyperlinks, über die auf
weitere Dateien die der Server anbietet, verzweigt werden kann.
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Der Name dieser Startdatei ist in den
meisten Fällen index.htm oder default.htm (bzw. html)
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- FTP-Server
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File Transfer Protocol
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- SMTP-Server
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Simple Mail Transfer Protocol. SMTP ist
das gängige Protokoll zur Übertragung von eMails
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- TELNET-Server
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Mit dem Telnet-Protokoll kann ein als
Client angesprochener Computer einen zweiten, der Server oder
Host genannt wird, fernbedienen. Diese Bedienung kann vom Start
und der Beobachtung einzelner Programme, bis hin zur
vollständigen Kontrolle des Betriebssystems gehen. Alle
Eingriffe, die das Betriebssystem bei direkter Anwesenheit
ermöglicht, können bei entsprechender Freigabe der
Resourcen auch aus der Ferne erfolgen. Das bedingt natürlich
eine Absicherung der Telnet-Verbindung gegen unberechtigten
Zugriff. So ist sie typischerweise an eine Benutzerkennung
gebunden.
Für den IPC@CHIP WebServer ist diese
Fernbedienbarkeit über das Netzwerk ein echter Gewinn.
Wartungseingriffe sind nicht mehr von der Anwesenheit eines
Bedieners 'vor Ort' abhängig, sondern können ebenso wie
Eingriffe auf die Steuerungsaufgabe über HTTP, mit Telnet
aus weiter Entfernung erfolgen. Allerdings verbergen sich
hierhinter auch Gefahren. Beispielsweise wenn es dem Bediener aus
der Ferne gelingt, den fernbedienten Computer zum Absturz zu
bringen.
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