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| .. Stichwort: Speicherbausteine | ||
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In jedem Computer stecken mindesten zwei grundlegende Speichertypen. Einmal die flüchtigen RAM- und zum anderen nicht löschbaren ROM-Speicher. Zunächst zu ihren Eigenschaften ... |
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RAM |
RAM-Speicher gibt es in zwei Varianten .. |
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.. dynamischer RAM |
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Der Nachteil dieses Speichers liegt auf der Hand. Es ist der technische Aufwand für die Refresh-Schaltung, die neben der CPU auf den Speicher zugreifen muss. Andererseits lassen sich sehr viele Speicherzellen auf einem Chip integrieren und die Zugriffszeiten auf Speicher dieses Typs sind sehr kurz. |
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.. statischer RAM |
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Statische RAM-Speicher beinhalten die aus der Digitaltechnik bekannten D-Flip-Flops. Sie stellen einen robusten, für Störungen unanfälligen, allerdings nicht übermässig schnellen Speichertyp dar, der gerne in der computergestützten Steuerungs-und Regelungstechnik verwendet wird. Hier sind die benötigten Mengen an RAM-Speicher nicht so gross wie bei PCs und die Betriebssicherheit steht im Vordergrund. Die Anzahl auf einem Chip integrierbarer Speicherzellen ist bei statischem RAM wesentlich kleiner als bei dynamischem RAM. |
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ROM |
Read Only Memory ist in Bezug auf die CPU nur zum Lesen geeignet. Die CPU kann diesen Speichertyp nicht beschreiben, oder nur unter so grossem zeitlichen Aufwand, so dass es im Normalbetrieb der CPU unterbleibt. Der Lesevorgang eines ROM ist nicht so schnell wie beim RAM, dafür behalten ROM-Speicher ihre Inhalte auch dann, wenn sie keine Spannungsversorgung mehr besitzen. Nach dem Einschalten der Spannungsversorgung findet die CPU sofort definierte Inhalte, die typischerweise ein Programm ausmachen. Dementsprechend wird sich im Bereich der Resetadresse (Startadresse) eines Computers ein ROM-Speicher befinden mit dessen Programm die CPU ihre Arbeit aufnimmt. |
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.. maskenprogrammierter ROM |
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Maskenprogrammierte ROM's erhalten ihre Speicherinhalte bei der Herstellung eingeschrieben und können hernach wirklich nur noch gelesen werden. Nach ihrer Herstellung ist keine Änderung ihrer Speicherinhalte mehr möglich. Dementsprechend eignen sie sich nur für sehr grosse Stückzahlen bei gleichbleibendem Programminhalt, was sie preisgünstig macht. |
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EPROM |
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Diesen Speicher kann eine CPU auch nur lesen, jedoch kann sein Inhalt später mit ultraviolettem Licht gelöscht werden. In einem zweiten Verfahren, können nach dem Löschvorgang neue Daten in den Speicher übertragen werden. Hierzu ist ein zusätzliches Gerät notwendig, das EPROM-Brenner genannt wird. |
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OTP EPROM |
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Im Gegensatz zum normalen EPROM kann ein One time programmable EPROM nur einmal gebrannt werden. Er kann nicht durch ultraviolettes Licht wieder gelöscht werden. |
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EEPROM FEPROM |
Electrically Erasable and Programmable Read Only Memory Flash -ROM |
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EEPROM und FlashROM basieren auf der gleichen Technik. In ihrem Fall kann die CPU den Speicherinhalt lesen, aber auch löschen und neu beschreiben. Allerdings ist die Zeit zum Löschen und Beschreiben einer Speicherzelle um den Faktor 1000 länger als der Lesevorgang. Sie liegt im Millisekundenbereich, was viel zu langsam ist für die typische Arbeitsgeschwindigkeit einer CPU. So werden EEPROM und FlashROM zu den ROM-Typen gezählt. Aber wie gesagt, es geht. Die CPU kann diese Bausteine beschreiben. Man macht von dieser Möglichkeit bei PCs allerdings nur während notwendiger Serviceeingriffe am Computer Gebrauch, oder wenn bei batteriegetriebenen Computern oder in der computergestützten Steuer- und Regelungstechnik Daten sicher abgelegt werden müssen. Der Unterschied zwischen EEPROM und FlashROM liegt in der Anzahl der in einem Moment zu beschreibenden Speicher. Während bei einem EEPROM jeder Speicher einzeln beschrieben werden kann, werden bei einem FlashROM die zu schreibenden Daten zunächst in einem RAM gesammelt und dann als Datenblock abgespeichert. Das geht etwas schneller, als die Einzeldatenablage beim EEPROM. Ein schwerer Nachteil der EEP- und FEPROMs ist die Begrenzung der Schreibzyklen einer Speicherzelle auf einige 100.000. Alle bisherigen Speichermedien konnten beliebig oft gelesen und beschrieben werden. Hier sind dem EEPROM und dem FlashROM Grenzen gesetzt. Auch wenn sich 100.000 Schreibzyklen nach 'sehr viel' anhört, kann es, bei der Speicherung von sich schnell ändernden Daten auf ihnen, schnell zur Überschreitung der Grenze kommen. Würde jede Sekunde ein Datum gespeichert werden, so liefe der Speicher bereits nach 27-28 Std Gefahr, sein Schreiblimit zu erreichen. Beim Flash-ROM der SC1x Webserver sind nur 10.000 Schreibzyklen garantiert. Dem entsprechend sollte eine Speicherung von schnell fluktuierenden Daten, auf dem virtuellen RAM-Laufwerk C:\ vorgenommen werden. |
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Bei neueren Computerboards wird dieser ROM als EEPROM oder als FlashROM ausgeführt sein. Beide ROM Varianten ermöglichen ein Update der Bootsoftware des Computers dadurch, dass sie von der CPU mit neuen Inhalten beschrieben werden können. Dieses Beschreiben des ROMs ist allerdings im Normalfall nicht häufig notwendig. |
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