Theorie
 
 
 
 
 
Computertechnik
 
 
 
 
 
.. Stichwort: Zeichensatz
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
Der ASCII-Code legt zwar fest, unter welcher Kennzahl, welchem Code, ein Zeichen im Computer aufgehoben werden soll, jedoch nicht, welches Aussehen das Zeichen bei der Ausgabe auf einem Monitor oder Drucker besitzen soll. Dies ist in den Zeichensätzen festgelegt. Diese sind bei PCs als Dateien auf der Festplatte abgelegt, oder bei Anzeigedisplays in deren ROM.

In dem folgenden Beispiel eines Zeichensatzes ist jeder ASCII-Codezahl ein Punktraster zugeordnet, welches das Aussehen des Zeichens darstellt. Dieses Punktraster benutzt das jeweilige Ausgabegerät um nach ihm Lichtpunkte auf dem Monitor, oder Tintentropfen bei bei einem Tintendrucker zu erzeugen.
 
 
 
 
 
Punktrasterdarstellung einer LCD-Anzeige

 
 
 
 
 
Als Beispiel für ein einfaches Punktraster kann das von LCD-Anzeigen dienen. Im obigen Bild ist zu erkennen, dass jedem ASCII-Code (High|Low), ein 5 mal 7 Punkte umfassendes Raster zugeordnet ist. Dieses stellt im Beispiel des ASCII-Codes 0100.0001b = 41h das Zeichen 'A' dar.
Als Bytefolge in dem Zeichensatz eines Computers könnte es wie folgt definiert werden ..

Zeichendefinition für den ASCII-Code 41h ... A
                  00001110 = 0Eh
                  00010001 = 11h
                  00010001 = 11h
                  00010001 = 11h
                  00011111 = 1Fh
                  00010001 = 11h
                  00010001 = 11h

Zeichendefinition für den ASCII-Code 42h ... B
                  00011110 = 1Eh
                  00010001 = 11h
                  00010001 = 11h
                  00011110 = 1Eh
                  00010001 = 11h
                  00010001 = 11h
                  00011110 = 1Eh
usw..

Der vollständige Zeichensatz für die obige LCD-Anzeige würde also aus 128 Zeichendefinitionen bestehen, die jedem ASCII-Code einen Block von 7 Bytes zuordnet. Insgesamt ergäbe das einen Umfang von 896 Bytes für diesen Zeichensatz.

In den Bytes geben die auf 1 gesetzten Bits an, wo ein Punkt auf der LCD-Anzeige eingeschaltet werden muss, damit das Zeichen bildlich erscheint. In der binären Notation ist das gut zu erkennen. Dabei sind die ersten drei Bits in jedem Byte unbenutzt, da in dem vorliegenden Fall nur 5 Bits pro Zeichenzeile benötigt werden.
 
 
 
 
 
Hinweis auf weitere Eigenschaften
Zeichensätze gibt es für viele Schriftarten. Beispiele sind die Schriftarten..

Times New Roman: Ein Beispieltext, mit Serifen, proportional
Arial:                       Ein Beispieltext, ohne Serifen, proportional
Courier New:          Ein Beispieltext, mit Serifen, nicht proportional

Sie werden von Grafikdesignern entworfen was normalerweise Geld kostet. Ihre Eigenschaften sind vielfältig. Sie reichen von den Schrifttypen mit und ohne Serifen (kleine Häkchen am Buchstaben) über Fettschrift und Kursivschrift hin zu den proportionalen und nicht proportionalen Schriften. Bei letzteren tritt immer der gleiche Abstand zwischen den Buchstaben auf (Courier New) oder eben nicht (Times New Roman und Arial). Die vektororientierten oder TrueType Schriften lassen sich beliebig vergrössern und verkleinern und bei den Schrifttypen im Unicode kann sogar angegeben werden, ob sich diese von rechts nach links, von links nach recht oder von oben nach unten auf dem Bildschirm darstellen sollen.
 
 
 
 
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