Bausteine
 
 
 
 
 
Schnittstellen
 
 
 
 
 
Funk-Modem
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 

WIZ-434-SML IA/5V    433,92 MHz

 
 
 
 
 
 
 

 

 

 

 

 

 

Beschreibung

Bei der abgebildeten Baugruppe handelt es sich um einen 433,92 MHz Sender- und Empfänger, mit seriellem TTL- Schnittstellenanschluss für das Halbduplexverfahren. Mit der seriellen Schnittstelle können Baudraten von 9600, 19200, 57600 und 115200 Bit/s übertragen werden. Die maximale Paketgrösse beträgt 96 Bytes. Der Sender hat eine Reichweite von 100m, die Antenne befindet sich auf der Platine.

 

 

Das Modul gibt es in einer 12V und in einer 5V Ausführung, wobei oben das 5V-Modul abgebildet ist. Bei diesem wird die Spannung über die 10pol. Stiftleiste zugeführt. Die Stromaufnahme beträgt 30mA.

 

 

 

 

 

Anschlussbeschreibung 10pol Stiftleiste
--------------------------------------------------------------
 
Pin  1: TxD (in), TTL-Pegel 0/5V
           1 Startbit, 8 Datenbit, 1 Stopbit
Pin  3: Bezugspotential
Pin  5: RxD (out), TTL-Pegel 0/5V, inaktiv 5V

Pin  2: XTR analog (out)
           analoges Empfangssignal mit ca. 0,5Vpp
Pin  4: Bezugspotential
Pin  6: XTR digital (out)
            wird 0, wenn eine Trägerfrequenz entdeckt wird
            unterscheidet allerdings bei Rauschsignalen
Pin  8: LED-Anschluss.
            LED signalisiert Aktivitäten auf RxD/TxD
Pin 10: +5V Gleichspannungsversorgung,
            muss stabilisiert sein.

 

 

 

 

 

 

 

 

DIP – Schalter
-----------------
Der DIP-Schalter muss gesetzt werden, wenn das Modul ausgeschaltet ist.

Schalter 1 und 2   bestimmen die Übertragungsrate der seriellen Schnittstelle ..
                off | off |    9600 Baud
                off | on  |   19200 Baud
                 on | off |   57600 Baud
                 on | on  |  115200 Baud

Schalter 3            on:  Es werden alle empfangenen Bits durchgereicht, auch wenn
                                  Empfangsfehler vorliegen
                            off:  Die Checksummenprüfung wird eingeschaltet. Fehlerhafte
                                  Bytes werden nicht zum seriellen Empfänger durchgereicht.

Schalter 4 und 5    werden nicht benutzt
Schalter 6             sollte auf seinem Vorgabewert 0 belassen werden. Wird nur

                            beim Kalibrieren des Moduls benötigt

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Timing
-------------
Die serielle Datenübertragung kann jeweils nur in eine Richtung erfolgen (halbduplex). Sie beginnt mit einem Startbit, dann folgen acht Datenbits und ein Stopbit. Eine Paritätskontrolle findet nicht statt.
Die Radioübertragung erfolgt Paketweise. Maximal können in einem Paket 96 Bytes übertragen werden. Das Ende eines Pakets muss nicht durch besondere Bytes abgeschlossen werden. Damit das Modul das Ende eines Pakets erkennt, muss nach dessen letztem Byte eine Pause mit einer zeitlichen Länge vom 1,5 fachen eines zu übertragenden Bytes eingelegt werden. Bei 9600 Baud sind das 1,6ms, bei 115200 Baud, 0,5ms.

Nach der Pause zur Erkennung des Paketendes wird das Paket gesendet. Während dieser Zeitspanne dürfen dem Modul keine weiteren Daten übermittelt werden. Sie gehen verloren. Die Sendezeit ergibt sich aus der Formel ...

T = 3,6ms + (Anzahl der Bytes+2) • 0,156mS

bei einem Byte dauert die Übertragung also 4,1ms, bei einem Paket von 96 Bytes 18,9ms. Es sollten einige Millisekunden zur Sicherheit hinzuaddiert werden.

Erst nach der Übertragung kann das Modul weitere Daten zum Senden oder zum Empfang entgegennehmen.
Hereinkommende Daten werden in jedem Fall zum Empfänger weitergeleitet, wenn der DIP-Schalter 3 eingeschaltet ist. Ist dieser ausgeschaltet, werden die Daten nur dann weitergereicht, wenn die Checksummenprüfung des ankommenden Datenpakets gültig ist.

Weitere zu sendende Pakete erkennt das Modul automatisch wenn die oben geschilderten zeitlichen Gegebenheiten eingehalten wurden.

 

 

 

 

 

Datenblatt englisch als .pdf-Datei

 

 

Herkunft des Moduls Fa. Aurel (Conrad Elektronik) .. Internetadresse www.aurel.it

 

 

 

 

www..de