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- Temperaturbereiche
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Dieser
Baustein enthält einen Temperatursensor dessen maximale
Grenztemperaturen kurzzeitig zwischen -65°C und +160°C
liegen. Der normale Arbeitsbereich erstreckt sich zwischen
-40°C und 130°C. In diesem Bereich weicht seine
Kennlinie um maximal 0,5°C von einer Geraden ab. Zwischen
-30°C und +100°C beträgt die lineare Abweichung
nur noch 0,2°C. -
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Versorgungsspannung
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Die
Versorgungsgleichspannung Ucc des Bausteins kann zwischen -
von 4,75V und 7V liegen. Die
Stromaufnahme beträgt etwa 200µA. Im Bereich der
Versorgungsspannung ist der Ausgang Q kurzschlusssicher. Bei
einem Kurzschluss bleibt der Strom kleiner als 40mA. Das
Ausgangssignal ist bei entsprechender Versorgungsspannung TTL
bzw. CMOS-kompatibel.
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Pulsbreitenmodulation
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Der
in diesem Baustein integrierte A/D-Wandler übersetzt das
analoge Temperatursignal des Sensors in ein digitales
Rechtecksignal. Die Periodendauer T dieses Signals ist Abhängig
von der Arbeitsfrequenz des Sensors. Bei f=1kHz beträgt
T=1ms, bei 4kHz dauert T=250µs. Die zeitliche Dauer t1
während einer Periode ist ein Mass für die
Temperatur. Eine kurze 1 bedeutet eine niedrige Temperatur und
eine lange 1 eine hohe. Man nennt dieses Verfahren
'Pulsbreitenmodulation'. Das Rechtecksignal kann am Pin Q, dem
Ausgang, gegen GND abgenommen werden. Sein Maximalwert
entspricht dem der anliegenden Versorgungsspannung. -
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Die Pulsbreitenmodulation hat den
Vorteil, dass die Temperaturinformation sowohl mit analogen
Messeinrichtungen, die den Mittelwert der Rechteckspannung
bilden, wie mit digitalen Verfahren weiterverarbeitet werden
kann. Bei der digitalen Verarbeitung können einfache
Prozessoren ohne A/D-Wandler verwendet werden, zudem belegt der
Sensor nur ein Torbit. Ein weiterer Vorteil der digitalen
Signale ist, dass sie mit einfachen Mitteln über grosse
Entfernungen übertragen werden können. Beim SMT
160-30 sind 20m ohne Hilfsmittel möglich.
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Berechnung
der Temperatur -
Bei dem SMT 160-30 besitzt das
Ausgangssignal eine Frequenz zwischen 1kHz und 4kHz. Diese
Frequenz ist jedoch von untergeordneter Bedeutung, denn die
Temperatur ist, wie oben beschrieben, im Tastverhältnis
der Zeit für das 1-Signal (t1) zu der Periodendauer (T)
enthalten. Es gelten die in der Formel angegebenen Beziehungen,
aus denen die Temperatur berechnet werden kann, wenn das
Tastverhältnis bekannt ist. Der Sensor hat während
seiner Fertigung eine künstliche Alterung (burn in)
erfahren. Er wurde zudem bei einer Temperatur von 23°C
abgeglichen. Der Fehler dieses Abgleichs ist kleiner als
0,25°C. Zusammen mit den anderen Fehlerquellen, dem
Linearitätsfehler, den Driftfehlern durch die Alterung des
Sensors und Veränderungen bei der Versorgungsspannung,
ergibt sich ein absoluter Fehler von 0,5°C in dem
Temperaturbereich zwischen -30°C und 100°C. Im Bereich
von -40°C bis 130°C beträgt der absolute Fehler
1°C
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Zusammenfassung der technischen Daten:

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- Langzeitdrift
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Eine Veränderung der Messergebnisse
des Sensors stellt sich nach monatelangem Gebrauch ein. Wird
der Sensor im Bereich der Raumtemperaturrnessung eingesetzt,
dann beträgt diese Drift weniger als 0,05°C. Bei
starkem Wechsel zwischen höheren Temperaturen wird der
Driftfehler grösser und teilweise unumkehrbar. Dies liegt
vor allem an der mechanischen Beanspruchung der
Sensormaterialien. Bei Temperaturen über 100°C, die
nicht über die Grenzen des angegebenen Arbeitsbereichs
hinausstreben, ist eine Langzeitdrift von weniger als 0,2°C
zu erwarten.
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Wiederholgenauigkeit der Messung
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Die Wiederholgenauigkeit einer Messung
ist mit 0,2°C relativ gering. Jedoch lässt sich die
Genauigkeit des Messwertes durch Mehrfachmessung und Mittelung
der Ergebnisse stark verbessern. Mit Mikrocontrollern können
auf diesem Weg über einen Messzeitraum von 50ms
Genauigkeiten bis 0,01°C erreicht werden. Der Mittelwert
wird hierbei nicht durch eine Rechnung erzeugt, sondern indem
alle 1-Signalzeiten (t1m) in dem gewünschten Zeitraum (Tm)
gezählt werden. Das Verhältnis (t1m/Tm) ist ein Mass
für den Mittetwert der Temperatur. Eine derartige
Mittelwertbildung ist natürlich nur dann sinnvoll, wenn
sich die zu erfassende Grösse sehr langsam in Relation zu
dem Messzeitraum ändert. Davon kann bei
Temperaturmessungen in der Regel ausgegangen werden. Die Länge
des 1-Signals beträgt bei -45°C etwa 10,85% der
gesamten Zyklusdauer. Bei 0°C, 32%, bei 100°C, 79% und
bei 144,68°C werden 100% erreicht, was bedeutet, dass die 1
über die gesamte Zyklusdauer anhält und höhere
Temperaturen von dem Sensor nicht erfasst werden können.
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Anwendungabereiche
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Aufgrund seiner Spezifikationen ist der
Temperatursensor SMT160-30 zur Temperaturüberwachung in
Klimaanlagen und Prozessen der Lebensmittelherstellung
geeignet. Man findet ihn in Heiz- und Kühlanlagen,
Einrichtungen der Warmwasseraufbereitung, Waschmaschinen und
Überhitzungsschutzeinrichtungen bei Motoren und Endstufen
der Leistungselektronik. Seine Besonderheit ist der Einsatz
ohne zusätzliche Beschaltung in Systemen mit
Mikroprozessoren.
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