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![]() embedded Webserver SC1x -IPC@CHIP |
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Was ist ein Betriebssystem |
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Die Hardwarekomponenten eines Computers bilden für sich genommen eine Anhäufung von elektronischen Schaltungen, die keine selbständige Funktion erfüllen. Erst durch ein Programm werden diese Komponenten miteinander verbunden und erzeugen die Wirkungen, die man von einem Computer erwartet. So gesehen muss in jedem Computer neben der Hardware ein Programm vorhanden sein, welches unmittelbar nach dem Einschalten der Spannungsversorgung die Verbindung zwischen den Hardwarekomponenten schafft. Dieses Programm muss in einem nicht löschbaren Speicher untergebracht sein, denn sonst wäre es nach dem Einschalten ja nicht vorhanden. Zudem muss es die Elektronik kennen, die es zu ihrer gewünschten Funktion bringen soll. Bei den heutigen Computersystemen ist dieses Programm in eine Vielzahl von Komponenten zerlegbar, die je nach vorhandener Hardware vorkommen oder eben nicht ... oder nach dem Hinzufügen neuer Hardwarekomponenten ebenfalls hinzugefügt werden müssen. Die Summe all dieser Programmteile, welche die grundsätzliche Funktion der Hardware eines Computers bestimmen nennt man sein Betriebssystem. |
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Wird ein Computer eingeschaltet, beginnen die Programme des Betriebssystems, die Hardwarekomponenten auf ihre Arbeit einzustellen. Man sagt der Computer wird initialisiert. Um dem Benutzer des Computers Eingriffsmöglichkeiten in die vom Hersteller vorgegebene Voreinstellung zu geben, fragt das Betriebssystem üblicherweise eine oder mehrere Dateien ab, in denen der Benutzer seine Wünsche zur Voreinstellung eintragen kann. Bei dem vorliegenden Betriebssystem sind das die Dateien chip.ini und autoexec.bat. In letzterer kann der Benutzer beispielsweise eintragen, welches seiner Programme nach der Initialisierung (dem Hochlaufen) des Betriebssystems gestartet werden soll. |
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Die Programmierer der Betriebssystemprogramme müssen von der Elektronik des Computers ein genaues Bild besitzen. Wenn sie versagen, funktioniert die Hardware nicht, unvollständig oder fehlerhaft. So müssen Sie beispielsweise genau wissen, welche Speicherzelle abgefragt werden muss, damit ein Tastendruck von der Tastatur erkannt wird, oder welche Speicher beschrieben werden müssen, damit eine Bildschirmausgabe entsteht.
Müsste nun jeder Anwendungsprogrammierer das gleiche Wissen über die Hardware besitzen, wie der Programmierer des Betriebssystems, würde es kaum Anwendungssoftware geben und sie wäre teuer.
Um diese Kluft zu überbrücken, stellen die Betriebssysteme viele Unterprogramme bereit die von einem Systemprogrammierer erstellt wurden und die beispielsweise eine Bildschirmausgabe vornehmen können. Der Anwendungsprogrammierer braucht nun nur noch seine auszugebenden Buchstaben an dieses Unterprogramm zu übergeben und kann sicher sein, dass sie auf dem Bildschirm erscheinen. Warum sie dort erscheinen muss ihn nicht mehr kümmern. |
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Jedes Programm, das ein Programmierer schreibt, ist nach seinem dafür halten nie fertig. Es gibt immer etwas zu verbessern oder die Notwendigkeit Programmierfehler zu beheben. So ist das auch bei Betriebssystem-Programmen. Immer dann, wenn genügend Neuerungen hinzugekommen sind, wird das Betriebssystem mit einer neuen Versionsnummer versehen und erneut auf dem Markt ausgeschüttet. Die Benutzer können nun das vorherige System durch das neue ersetzen.
Dies ist bei den Betriebssystemen der IPC@CHIP Webserver SC11, SC12 und SC13, kurz SC1x Webserver, nicht anders. Das Verfahren um das im Festspeicher (Flash-ROM) befindliche Betriebssystem-Programm auszutauschen, ist im nächsten Kapitel beschrieben. |
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