Betriebssystem

 

 

 

 

SC12 / SC13 und SC23 IPC@CHIP

 

 

 

 

 

Kommandozeilen-Interpreter und AUTOEXEC.BAT

 

 

 

 

 

Worum geht es

 

 

         Link: RTOS-Betriebssystem original, englisch

 

 


 

 

 

 

 

         

  Kommandos Dateiensystem                       

        

  Kommandos Dateiensystem                       

 

 

CD verzeichnisname

MD verzeichnisname

 

 

COPY dateiname1 dateiname2

TYPE dateiname

 

 

DEL dateiname

RD verzeichnisname

 

 

DIR dateiname

REN dateiname1 dateiname2

 

 

FORMAT A: [/C:n] [/E] [/R:n] [/Q]

FLTSTAT

 

 

 

 

FLTRECL

 

 

 

 

 

 

 

 

         

  Kommandos Hardware                                

         

  Kommandos Hardware                                

 

 

ADR 0/1/2

OW adresse wert

 

 

ALE 0/1

OB adresse wert

 

 

IW adresse

PCS chipselect

 

 

IB adresse

PIO [pioNr modus]

 

 

 

 

 

 

 

 

         

  Kommandos TCP / IP                                 

         

  Kommandos TCP / IP                                 

 

 

IP adresse

TFTP 0/1

 

 

NETMASK maske

PING ip-adresse

 

 

GATEWAY adresse

CLOSETELNET

 

 

IPCFG

CGISTAT

 

 

IPETH

WEBSTAT

 

 

TCPIPMEM

IPV6 index adresse

 

 

DHCP 0/1

IPV6CFG

 

 

FTP 0/1

IKE

 

 

 

 

 

 

 

 

         

  Kommandos RTOS                                     

         

  Kommandos RTOS                                     

 

 

MEM

ERRORS

 

 

TASKS

VER

 

 

UTASKS

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

         

  Kommandos Sonstige                                 

         

  Kommandos Sonstige                                 

 

 

BATCHMODE 0/1

XTRANS port s/r dateiname

 

 

MEMOPT 0/1

REBOOT

 

 

CON device [device]

HELP

 

 

WAIT sekunden

SERVPROG [exe-datei [passw]]

 

 

 

 

 

 

 

 

         

                                                                  

        

                                                                 

 

 


Die Kommandos des Kommando-Interpreters können direkt im Terminalprogramm oder zeilenweise in der Datei autoexec.bat angegeben werden. Es ist ebenfalls möglich, sie aus einem Programm heraus, mit dem SoftINT 'Führe einen Befehl des Kommandointerpreters aus', der sich im BIOS-API befindet, aufzurufen.

 

 

 

 

 

nach oben      

 

 

Worum geht es

 

 

Der Kommandozeilen-Prozessor oder Kommandozeilen-Interpreter, der von DOS-PCs als Datei 'command.com' bekannt ist, interpretiert die DOS-Befehle, die über die Tastatur, von Hand eingegeben werden und führt sie aus. Ebenso verhält er sich in Bezug auf die Befehle, die in einer Stapelverarbeitungsdatei (Batchdatei), wie der AUTOEXEC.BAT aufgelistet sind.


Da Einchipcomputer normalerweise keine Tastatur und keinen Bildschirm besitzen, müssen sie sich diese Ein-/Ausgabegeräte von einem PC oder Laptop leihen. Programme, die dem Einchipcomputer eine Ein-, Ausgabegelegenheit auf einem PC ermöglichen, nennt man Terminalprogramme. Sie stellen eine zumeist serielle Verbindung zum Einchiprechner her und senden ihm die Tastatureingaben des PC.


Ausgaben des Einchipcomputers werden zum Bildschirm des PC übertragen. Terminalprogramme sind Windows-HyperTerm oder das Freeware-Programm TeraTerm. Auch das Programm @Chiptool der Fa. BECK enthält ein Terminalprogramm.

Die serielle Verbindung nennt man üblicherweise den Standard-Datenstrom (stream) der abgekürzt mit 'stdio' bezeichnet wird. Er unterteilt sich in den Eingabedatenstrom 'stdin' und den Ausgabedatenstrom 'stdout'


Die Kommandos

Nachdem der PC und der Einchipcomputer miteinander verbunden sind, können an den Einchipcomputer, über die Tastatur des PC, Kommandos abgesetzt werden, so wie sie unter COMMAND angegeben sind. Der Einchipcomputer verarbeitet diese und sendet in der Regel Bestätigungen zurück, die auf dem Terminalbildschirm des PC angezeigt werden. Die Tastaturkommandos beziehen sich beim Kommandozeilen-Prozessor des IPC@CHIP, auf das virtuelle Diskettenlaufwerk A:\, Netzwerkeinstellungen und deren Statusanzeigen, sowie Hardwareeinstellungen an den Pins des SC12.


Nach der Inbetriebnahme eines IPC Netzwerkservers beispielsweise, werden die ersten Kommandos, die Einstellung seiner Netzwerkeigenschaften betreffen. Konnte das Terminalprogramm den Rechner über die serielle Schnittstelle erreichen, so wird man die IP-Adresse und die Netzwerkmaske festlegen, sowie die Frage nach dem Vorhandensein eines DHCP-Servers klären müssen. Dies geschieht über Befehle des Kommandozeileninterpreters. Im Bildschirm des Terminalprogramms gibt man dazu die folgenden Befehle zeilenweise ein ..


               DHCP 0

               IP 192.168.0.10

               NETMASK 255.255.255.0

               IPCFG


Die Interpretation dieser Befehle lautet. Kein DHCP Server im Netzwerk vorhanden, oder er soll nicht verwendet werden, und da nun keine automatische Zuordnung einer IP-Adresse erfolgen kann, wird festgelegt, dass ..

der IPC-Rechner mit der IP-Adresse 192.168.0.10 arbeiten soll, wobei die Netzwerkmaske im Netzwerk 255.255.255.0 lautet. Der letzte Befehl IPCFG bewirkt, dass die vorgenommenen Einstellungen noch einmal angezeigt werden.

Achtung: Die ersten drei Kommandos werden erst nach einem Neustart des IPC Rechners wirklich wirksam. Das letzte Kommando kann immer dann eingegeben werden, wenn man die vorherigen Einstellungen kennen lernen möchte.


.. ebenso verfährt man, wenn die Dateien des Diskettenlaufwerks manipuliert werden sollen. Eine komplette Ansicht dieser Dateien erhält man durch den Befehl DIR. Verzeichnisse lassen sich mit 'MD Verzeichnisname' erstellen, mit 'RD Verzeichnisname' wieder löschen. Mit 'CD Verzeichnisname' kann man auf ein Verzeichnis umschalten. Wie das im Einzelnen zu handhaben ist, steht in den Beschreibungen des Menüs [COMMAND].



Batchdateien oder Stapelverarbeitungsdateien

Batchdateien müssen die Endung .bat tragen, damit Sie vom Betriebssystem als solche erkannt werden. Ihr Start erfolgt durch die Eingabe ihres Dateinamens im Terminalfenster, z.B. 'ip_neu.bat' <cr>.


Die in ihnen enthaltenen Befehlszeilen an den Kommandozeilen-Prozessor werden der Reihe nach, Zeile für Zeile abgearbeitet, so als hätte man diese per Hand eingegeben. Batchdateien sind reine ASCII-Textdateien und können mit einfachsten Texteditoren erstellt werden.


Bei den Batchdateien des IPC@CHIP muss man insofern etwas aufpassen, als die gestarteten Programme wegen des Echtzeitbetriebssystems zeitgleich ablaufen können. Die nächste Zeile einer Stapelverarbeitung wird also ausgeführt, noch bevor sich das zuvor gestartete Programm beendet hat. Soll dies nicht geschehen, so kann durch den Befehl BATCHMODE eine serielle Verarbeitung erzwungen werden. Von dieser Regel weichen nur die Kommandos WAIT und REBOOT ab.


Die Batchdatei AUTOEXEC.BAT

Bei ihr gelten alle oben genannten Regel für Batchdateien. Der Unterschied zu diesen liegt darin, dass die AUTOEXEC.BAT -Datei vom Betriebssystem auf dem Diskettenlaufwerk gesucht wird, ..und falls vorhanden .. automatisch gestartet wird, nachdem das Betriebssystem hochgefahren und eingerichtet ist.


Hierdurch lassen sich schon mit dem Start des Betriebssystems automatisch Voreinstellungen vornehmen, die sonst per Hand eingeleitet werden müssten. Im Besonderen lassen sich aus dieser Datei heraus die Anwendungsprogramme starten, so dass nach dem Hochlaufen des IPC-Rechners sofort die gewünschte Applikation arbeitet.

 

 

 

 

 

 

 

Das Bild zeigt den Inhalt einer autoexec.bat –Datei. Nach ihrem Start, wird die IP-Configuration des Rechners angezeigt, sowie der Status des Web-Servers. Dann wird das Programm main.exe gestartet. Als Editor wurde hier der Windows-Notepad-Editor benutzt.

 

 

 

 

 

Achtung:
Es ist zu beachten, dass bei den Kommandos des Kommando-Interpreters nur eine sehr begrenzte Syntaxprüfung durchgeführt wird. Falscheingaben müssen deswegen nicht in Fehlermeldungen enden.

Zudem lässt sich die Ausführung von .bat -Dateien mit dem Tastendruck [Ctrl C] (bei deutschen Tastaturen [Strg C]) unterbrechen. Mit Befehlen der CHIP.INI Datei kann dies allerdings unterbunden werden.

 

 

nach oben      

 

www.GoBlack.de