Betriebssystem
 
 
 
 
 

embedded Webserver SC1x -IPC@CHIP  
 
 
 
 
 

Erste Schritte .. Terminalprogramm und FTP-Explorer

 

 

Wo steckt das Betriebssystem der IPC@CHIP WebServer

 

 

Nach der Installation des Betriebssystems befindet es sich in dem 512kByte grossen Flash-ROM der IPC@CHIP Webserver. Da ein Flash-ROM nach dem Ausschalten der Betriebsspannung nicht gelöscht wird, verbleibt es hier bis es erneut installiert wird. Nach jedem Einschalten der Betriebsspannung und jedem RESET wird es neu gestartet und initialisiert den Rechner.

Konkurrierend zum Betriebssystem muss der Flash-ROM das virtuelle Diskettenlaufwerk A:\ aufnehmen. In ihm kann die Anwendersoftware abgelegt werden. Von hier aus wird sie manuell oder durch die Datei autoexec.bat gestartet.

 

 

 

 

 

Manuelle Eingriffe in den Systemstart

 

 

Da die IPC@CHIP Webserver keinen Monitor und keine Tastatur besitzen, ist von der Initialisation des Rechners durch das Betriebssystem kaum etwas zu bemerken. Nach dem Einschalten flackern ihre Bereitschaftsleuchtdioden aber mehr geschieht nicht. Erst durch die Verwendung eines im Kapitel [Inbetriebnahme] beschriebenen Terminalprogramms ist mehr von dem Startvorgang zu sehen. Mit dem Terminalprogramm ist es zudem möglich erste Befehle an die IPC@CHIP -Webserver zu senden. Welche dieser Befehle sich für eine manuelle Einstellung des Webservers nach dem Start eignen, kann dem Menüpunkt [COMMAND] im linken Menü entnommen werden.

Unter diesen Befehlen befinden sich auch solche, die den Start eines Anwenderprogramms möglich machen. Mit dem Terminalprogramm ist es allerdings nur umständlich möglich, solche Programme auf den Chip in das Laufwerk A:\ zu übertragen. Hierzu wird besser ein FTP-Explorer benutzt. Auch seine Anwendung ist im Kapitel [Inbetriebnahme] erläutert. Sind beide Programme installiert, kann die manuelle Arbeit mit den IPC@CHIP Webservern beginnen.

 

 

 

 

 

Automatische Eingriffe in den Systemstart

 

 

Bei den meisten Steuerungsaufgaben sind etliche der manuellen Einstellungen nach jedem Systemstart wiederkehrend und können gerade bei der Programmentwicklung wegen der andauernden Wiederholung nervend wirken. Auch die Vision, dass bei einer fertigen Applikation nach dem Start des Betriebssystems alle Einstellungen und Anwenderprogrammstarts von Hand vorgenommen werden müssten, ist nicht beruhigend, würde dies doch nach jedem Neustart die Anwesenheit eines Systemkundigen bedingen.

Um derartigen Einstellarbeiten zu entkommen gibt es den Weg der automatischen Systemkonfiguration. Hierzu sind zwei Dateien notwendig, die das Betriebssystem bei jedem Start einliest. Sind diese Dateien leer, passiert nichts, andernfalls werden sie schrittweise und so wie von Hand eingegeben, abgearbeitet. Von diesen beiden System-Startdateien mit den Namen chip.ini und autoexec.bat ist im nächsten Kapitel die Rede ..

 

 

 

 

 

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